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31

19.10.2010, 03:16

Mit Abi 2,5 wirst Du an keine besondere BWL-Uni kommen können, für die anderen Fächer steht Dir da vielleicht mehr offen - musst Du Dich einmal informieren.

Wenn Du nur Sachen magst, die auf Fakten beruhen wirst Du im BWL-Studium, wo dann der Großteil auf irgendwelchen Theorien und Studien zur menschlichen Verhaltensweise beruhen auch nicht das wesentliche finden.

Sieh's mal so: In BWL wird Dir beigebracht wie Du etwas ausrechnest. In anderen Studiengängen lernst Du, wie Du überhaupt auf die Formel kommst, hat auch seinen Reiz.

32

19.10.2010, 09:22

Zitat

Original von CF_Ragnarok
PS: BWL, Publizistik oder Psychologie - damit kann man scheinbar nix falschen

ZOMG, Forensperre pls. Mindestens bis in den Jänner.

33

19.10.2010, 10:49

napo keine sorge, das is kein österreichisches wort...das wort gibts nicht und ich frag mich grad, ob ich da einen kurzen schlaganfall hatte - kA wie ich auf dieses wort kam :D sollte eigentlich "falsch machen" heißen wtf

@seraph: thx. hab über das paraglazialgeschrieben - entweder, es ist eine wahnsinns arbeit, oder ich werd zum gespött des ganzen instituts :P ist - obwohl erst ungewollt - in eine ziemliche geomorphologische systemkritik ausgeartet, wo ich quasi meinen gesamten forschungsgegenstand als rückständig und falsch bezeichne, weil aktuelle erkenntnisse der systemtheorie nicht berücksichtigt werden und sämtliche modelle für die tonne sind. mal sehn, habs gut begründet und nach bestem wissen und gewissen gehandelt, hoffe zumindest das findet anerkennung.

hab am ende meiner diskussion noch versucht, meinen kopf aus der schlinge zu ziehen und schrödinger zitiert: "blablabla Gefahr laufen, sich lächerlich zu machen. Soviel zu meiner Entschuldigung." :D

Tocha

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34

19.10.2010, 11:08

Zitat

Original von Gottesschaf
Mit Abi 2,5 wirst Du an keine besondere BWL-Uni kommen können, für die anderen Fächer steht Dir da vielleicht mehr offen - musst Du Dich einmal informieren.

Wenn Du nur Sachen magst, die auf Fakten beruhen wirst Du im BWL-Studium, wo dann der Großteil auf irgendwelchen Theorien und Studien zur menschlichen Verhaltensweise beruhen auch nicht das wesentliche finden.

Sieh's mal so: In BWL wird Dir beigebracht wie Du etwas ausrechnest. In anderen Studiengängen lernst Du, wie Du überhaupt auf die Formel kommst, hat auch seinen Reiz.



Also bei uns lernt man auch wie man auf die Formeln kommt mit den man rechnen muss.

Ich weiss gar nicht wie ihr immer auf sowas kommt das BWL so viel mit irgendwelchem menschlichen Verhalten zu tun hat, das ist eigentlich fast nur rechnen und paar prognosen :P

Ach und was sind "besondere BWL- Unis" ?

35

19.10.2010, 11:22

besondere Unis sind halt gut gerankte Unis/FHs mit besseren Karrierechancen und entsprechend hohen NCs ;) Bei BWL sind Marburg und Mannheim traditionell vorne mit dabei, bei den FHs sind Vallendar, PFH Göttingen, Deggendorf und einige Business Schools. Habe dank meines schlechten Abis auch an einer schlechten FH den Bachelor gemacht und mache jetzt den Master in Wedel bei Hamburg also ner recht anerkannten FH.. Ist natürlich nicht sooo einfach nachm Bachelor eben an ne gute Uni zu wechseln, man muss schon ne entsprechende Bachelor Note haben, da die meisten Hochschulen ihre eigenen Leute bevorzugen und diese eher in den Master mitnehmen wollen als externe. Das Aussortieren geht dann über subjektive Kriterien wie Motivationsschreiben..

36

19.10.2010, 12:33

PFH Göttingen
Die kostet aber auch nen bißchen pro Semester^^

37

19.10.2010, 13:29

pro Trimester wenn man genau sein will, darum bin ich auch nich hin ^^

Bei den FHs ists nunmal so, dass die besten oft privat und entsprechend teuer sind..

38

19.10.2010, 13:45

graz ragna , geb ma bescheid wies lief :)

39

19.10.2010, 13:52

hm mit 2,5 sieht bwl nicht gut aus...
wir hatten hier in Münster 1,7 glaube ich und in VWL (weil man mit nem kleinen Trick dann auch in BWL kommt) auch 2,0 immerhin.

Ich würde dir auch noch mal eindringlich von BWL abraten.
Folgende Gründe:
- du scheinst ein netter Mensch zu sein, in BWL lernste nur wie du andere ausnutzt und Steuern hinterziehst ;)
- du machst dir Gedanken, was du studieren möchtest, dann solltest du nicht bei BWL landen, es gibt so viel nützliches und spannendes, was sicher auch deine Interessen abdeckt, von mir aus nimm BWL als Plan B wenn du nichts mehr findest, was dir richtig gefällt und du halt irgendeinen Abschluss haben willst, aber um gottes Willen mach BWL nicht als Plan A.
- du hast bisher noch nichts geschrieben von "Ich will mal viel Geld verdienen", also scheint es dir nicht so sehr darum zu gehen, auch haste noch nix über Arbeitsplatzaussichten und Zukunftschancen geschrieben. Also im Prinzip is bei dir noch nix verloren, mach nich BWL! ;)

40

19.10.2010, 13:54

Wie darf ich deinen letzten absatz interpretieren ?
Klingt ja fast so als wöllten manche studieren um KEINEN job zu kriegen oder KEIN geld zu verdienen selbst wenn sie was finden :D

Na ich glaub ich weiß schon worauf du hinauswillst .
Ich für meinen teil ziehe auch hand&fuß vor und bin schon mit nem lohn zufrieden der dem meiner Schichtarbeit entsprechendarf ...nur ohne schichten .

Tocha

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41

19.10.2010, 14:27

wenn du doch BWL studieren willst, und das ohne hohe Studiengebühren kann ich dir in Meckpomm nur die Uni Greifswald empfehlen, kein NC und noch Diplom, aber harte Selektion im Grundstudium und leider bekommt unsere wirtschaftliche Fakultät immer weniger Forschungsgelder, aber das dürfte ja als "erstmal" Student keine Probleme darstellen ausser man ist hiwi , und die guten profs wandern immer ab :P

Aber viele haben hier schon recht, erkundige dich erstmal worum es in der BWL überhaupt geht und was die Inhalte sind.

Da in HGW zB. kein nc ist haben wir auch max. viele studenten die denken wir gehen mal BWL studieren weil sie keine Ahnung haben ,was sie studieren wollen, okay, bei Jura vll. noch schlimmer.
Aber dann merken sie nach dem 3-4 Semester das es nichts wird .

Gibt so viele bei uns im 6-7 Semester die sich noch versuchen durchzuschummeln und haben vll. 4-5 Klausuren bestanden.

42

19.10.2010, 14:30

Zitat

Original von Tocha
...
durchzuschummeln und haben vll. 4-5 Klausuren bestanden.


meine fresse ... und ich hab nach 2 semestern schon 19 von 19 bestanden . Was denken die leute sich eigentlich ? Solche spaßtis kriegen auch noch bafög , während andre sichn arsch aufreißen müssen sich die miete zusammenzukratzen während des studiums .

Tocha

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43

19.10.2010, 14:40

ne, bekommen sie nicht, nach dem 4 ten Semester brauch man sein Vordiplom ^^

44

19.10.2010, 14:50

Zitat

Original von OLV_TRuNKs_
besondere Unis sind halt gut gerankte Unis/FHs mit besseren Karrierechancen und entsprechend hohen NCs ;) Bei BWL sind Marburg und Mannheim traditionell vorne mit dabei, bei den FHs sind Vallendar, PFH Göttingen, Deggendorf und einige Business Schools. Habe dank meines schlechten Abis auch an einer schlechten FH den Bachelor gemacht und mache jetzt den Master in Wedel bei Hamburg also ner recht anerkannten FH.. Ist natürlich nicht sooo einfach nachm Bachelor eben an ne gute Uni zu wechseln, man muss schon ne entsprechende Bachelor Note haben, da die meisten Hochschulen ihre eigenen Leute bevorzugen und diese eher in den Master mitnehmen wollen als externe. Das Aussortieren geht dann über subjektive Kriterien wie Motivationsschreiben..

Dein Post stimmt nicht.

(1) Marburg hat für BWL generell überhaupt nichts zu sagen. Für BWL sind besonders stark bei den Staatlichen: Mannheim (mit großem Abstand), dann die Gruppe bestehend aus LMU, Frankfurt, Münster, Köln und TU München. Die anderen Unis sind Mittelmaß, Marburg ist mir, wenn überhaupt, nur was Sozialwissenschaften betrifft, wirklich bekannt.

(2) Vallendar ist keine FH, sondern eine wissenschaftliche Hochschule mit Universitätsrechten, d.h. mit einer Uni vergleichbar. Wenn es mehr als eine Fakultät gäbe, wäre es eine Uni.

(3) Bei den privaten Hochschulen, die in Deutschland für BWL gut sind, kann man eigentlich nur WHU Vallendar, EBS Oestrich-Winkel und ESB Reutlingen (die einzige FH in meiner Aufzählung) aufzählen, vielleicht noch die Frankfurt School. edit: HHL habe ich vergessen, die bieten aber nur Master an.

(4) Die PFH Goettingen ist eine Geldverbrennungsanlage, quasi mit der Munich Business School und der Cologne Business School vergleichbar. Wenn es eine Privatschule sein soll, dann entweder eine private Uni (WHU, EBS, Zeppelin, Frankfurt School) oder die ESB (unter den FHs).

Als Orientierung hier die Übersicht (private Schulen schneiden schlechter ab als sie sind, da sie weniger Absolventen haben - daher also weniger bekannt bei Managern im Mittelstand z.B. sind, obwohl sie bei Top-Jobs genauso gefragt sind):



Zitat

Original von Zecher_Falcon__
- du scheinst ein netter Mensch zu sein, in BWL lernste nur wie du andere ausnutzt und Steuern hinterziehst ;)


Und in Psychologie lernst Du, wie Du Leute manipulierst...

Steuerhinterziehung und Minimierung der Steuerlast sind zwei verschiedene Dinge.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gottesschaf« (19.10.2010, 15:00)


45

19.10.2010, 15:58

habe von FHs gesprochen, meine ich hätte bei den Unis vor einiger Zeit mal Marburg gelesen, aber da vertu ich mich dann wohl, habe mich auch nie wirklich mit Unis beschäftigt weil ich das System der FHs besser finde.

Gibt für FHs ähnliche Rankings, da sind aber nunmal die genannten weit vorne.. Ist mir egal ob du die Privat FHs für Geldverbrennungsmaschinen hälst oder nicht. Die Karrierechancen sind dort auf jeden Fall besser als am Großteil der öffentlichen Hochschulen, wobei es natürlich ne andere Frage ist ob sich die Investition lohnt. In gemischten Rankings schließen die Unis zumindest nicht so viel besser ab als die FH wie du es schreibst, da ists meist recht ausgeglichen und immer ne Frage der Standpunkte.

Naja wir kommen offtopic :P

46

19.10.2010, 16:50

Also die Liste von Gottesschaf kommt mir sehr bekannt vor.
In den BWL Vorlesungen haben sie uns auch immer eingetrichtert, dass Mannheim unangefochtene Nummer 1 ist (aber nur weil die nix anderes machen, das mag dann auch bitte so sein :D ) und Köln und Münster sich um den 2. Platz streiten.
Wenn ich jetzt so zurückdenke, war das schon fast wie sone Verkäuferkonferenz wo man mit lauter dynamischer Musik und durchgedrehten Anheizern darauf eingeschwört wird, dass man der Beste ist. :D

47

19.10.2010, 17:13

hier sind also durchaus geteilte Meinung zu BWL aber wenn wir mal annehmen ich mag BWL trotzdem würde ich gern wissen was man so mindestens haben muss um da angenommen zu werden (wenn das Abi mal schlechter ausfällt als erwartet) ganz egal was für eine uni.

Und auf was die Universitäten eigentlich Wert legen

hab mich mal bisschen eingelesen und mit ein paar Leuten gesprochen
und jo ich hab da einmal was von Wirtschaftswissenschaften BWL VWL und Wirtschaftsinformatik gehört könnte wer dazu was besonders weiß soll sich doch bitte äußern^^
(sie haben jez keine besonderen Studiengänge im Bereich BWL und VWL genannt da wir nur kurz über BWL/VWL allgemein geredet haben)

Alex_de

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48

19.10.2010, 20:27

ich weiß nicht, ob die WFI Ingolstadt hier schon genannt wurde, aber die liegt in meisten Rankings eigentlich unter den Top 5 bei den Staatlichen Unis, bietet aber ein Auswahlgespräch an,wodurch auch Leute mit Schnitt bis 2,6/2,7 die Möglichkeit bekommen, sich zu präsentieren und zu zeigen, ob sie trotz des durchschnittlichen Schnitts sich dafür interessieren, was inner Birne haben und sich etwas verkaufen können. Bei den durchschnittlichen Einstiegsgehältern ist die WFI mit die Beste Staatliche Uni, direkt nach den Privaten.

Passau oder Augsburg haben auch noch ein Auswahlgespräch, beide liegen so mit unter den Top 10 bei den Staatlichen....

Die Rankings von den Personalern sind ganz interessant, eins von dem BJU ist noch relevant , ansonsten bringt die WIWO regelmäßig neue Rankings raus, meist eben von Personalern

Grundsätzlich gilt jedoch: wenn dus drauf hast, wenn du was aus dir machst und dich voll reinhängst, ist die Uni erst einmal zweitrangig.

49

19.10.2010, 23:33

Die WFI Ingolstadt ist oben als Nr. 9 vertreten.
Ich sehe sie in den letzten Jahren etwas auf dem absteigenden Ast, die stärkere Einmischung des Bischofs und der sich anschließende Streit um den Präsidenten schadet doch ziemlich.
Aber als Bachelor-Uni finde ich sie immer noch unter den besten. Da kommt es auf motivierte andere Studenten an und das man in der Annonymität von großen Unis nicht unter geht. Allerdings sind die Npoten schon schlechter und auch härter erkämpft als an anderen Unis.

In Köln bekommt man auch keine all zu guten Noten, was auch am Massenbetrieb liegen kann. Aktuell haben nur 60% der kölner BWL-Bachelor einen Masterplatz bekommen.

Hamburg halte ich für etwas unterschätzt für BWL, gerade für so weiches Zeugs. Die sind in einigen Rankings unter den Top5, wobei ich vor allem auf Forschungsrankings und Forschungoutput schaue. Ist halt auch ne Massenuni mit sehr vielen Lehrstühlen und einigen Kooperationen (Kiel, HWWI, wobei das eher in Richtung VWL geht).
Außerdem ist die Stadt schön, so als kleines Plus.

Ich würde an deiner Stelle eher an einer kleinen Uni BWL Bachelor machen, jetzt, wo es dass Diplom nicht mehr gibt. Danach kannst du immer noch an ne bessere zum Master wechseln (und solltest es auch), wenn die Noten dafür ausreichen. Ist sicher einfacher an kleineren Unis mit nicht all zu harter Konkurrenz gute Noten zu bekommen. Allerdings muss man auch sehen, was man für Ziele hat - ob es die BA-Endnote für einen Master ist oder lieber der Inhalt ansich.

Ansonsten, wenn du dein Fach magst und darin gut bist, dann kommen die Angebote bzw. Chancen für die Zukunft auch von alleine. Da braucht man sich, gerade am Anfang des Studiums, nicht zu viele Gedanken drüber machen.

Nen letzter Tipp: Zieh nicht an eine Uni in deiner Umgebung und lieber auch nicht nur 100km weg, sondern richtig weit weg. Bei 100km fährt man viel zu oft nach hause. Such dir besser am neuen Studienort neue Freunde.

Über FHs sage ich jetzt mal nichts, meine Meinugn dazu ist ja auch hinlänglich bekannt. Es gibt sicher Menschen, welche eher für FHs geeignet sind...

50

19.10.2010, 23:55

als noch schüler zu sagen "vwl und bwl gefallen mir" ist etwas riskant da das was man dann in den fächern an der uni macht sehr weit von deinem einblick aus der schule entfernt ist.
wenn du mathe nur so halb magst würd ich dir von jeglichen technischen studiengängen (auch wirtschaftsingenieurwesen (ich sprech aus erfahrung ich studiers)) abraten weil das schulmathe (sogar in bayern) eigentlich ein witz is zu dem was man an der uni dann behandelt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NaikoN« (19.10.2010, 23:55)


51

20.10.2010, 00:14

Zitat

Original von NaikoN
wenn du mathe nur so halb magst würd ich dir von jeglichen technischen studiengängen (auch wirtschaftsingenieurwesen (ich sprech aus erfahrung ich studiers)) abraten weil das schulmathe (sogar in bayern) eigentlich ein witz is zu dem was man an der uni dann behandelt

ich vertrete ja die meinung, dass wenn man etwas gern macht, es auch gut macht. ich liebe mein fach, bin auch (sehr) gut darin. leider hat sich meine begeisterung für naturwissenschaften erst an der uni entwickelt (war in einer wirtschaftsschule). hab mir damals nicht zugetraut, etwas wie astronomie oder meteorologie (auch nur mathe) zu studieren, weil ich in der schule so grottenschlecht war. heute weiß ich 100%, dass ich das gut hinbekommen würde und häng ev. nachm studium noch den master in meteorologie an.

lass dich von den dummen schulnoten nicht abschrecken, die sind schall und rauch. studier lieber etwas, dass dir am herzen liegt und das du liebst, auch privat. ich war in der geschichte unserer (alten) schule damals wohl der schlechteste schüler ever...wär fast von der schule geflogen weil ich kein bock auf arschloch BWL und rechnungswesen hatte. grad hab ich den bachelor mit ~ 1,8 abgeschlossen und möchte unbedingt einen PhD anhängen, obwohl ich grad mal im master bin. wenn ich tage und wochen an einer arbeit sitze und mir vorstelle wie das wäre, wenns mich nicht interessiert *brrrrr*

PS: finds total beschissen und es ist eine scheiß entwicklung und unart der letzten jahre, dass man sich die uni nach rang und ansehen aussucht......

52

20.10.2010, 02:43

BWL: LSE, EBS LONDON, Maastricht, Rotterdam. Bocconi, St. Gallen

53

20.10.2010, 12:55

also erstens aufs ranking würde ich in erster linie auch nicht viel geben, das spielt zumindest in D keine entscheidende rolle. ich war selber auch an der LMU, die ja auch in vielen rankings vorne ist, aber im grunde ists eben auch eine massenuni, mit allen damit einhergehenden nachteilen: überfüllte veranstaltungen, ausgesuchte bibs, wenig betreuung ect.
und später hängts von so vielen faktoren ab, ob du deinen "traumjob" bekommst, da ist der uni-name wohl der kleinste - es sei denn du bist ein überflieger und kannst stipendien in harvard oder oxford vorweisen, das wiegt sicherlich einiges.

zum zweiten - studier in erster linie das, was dir spaß macht, da ist schon was dran. nutz ruhig das erste semester und guck mal in andere vorlesungen, es ist total in ordnung das fach in den ersten monaten zu wecheln, da sagt niemand was. nach 5 semestern isses dann zu spät :D

und zum dritten: mach dir trotzdem mal gedanken, wo bedarf besteht, gerade geschichte und andere geisteswissenschaften sind zwar teils sehr interessant (für mich, andere werden das ganz anders sehen) sind aber nur wenig gefragt am arbeitsmarkt. auch so sachen wie glaziologie wie der kollege ragna ja meinte, sind sicher irgendwo faszinierend, aber die frage ist eben immer auch, was wird gebraucht? kenne einige die trotz superabschluß am ende dann pizza ausgefahren haben oder praktikummarathon angetreten sind.

fazit: mach dich schlau, worums im wesentlich geht in den fächern die dich interessieren und dann häng dich rein ;)

54

20.10.2010, 13:58

Feanor, verwechsel nicht die EBS mit der LBS und der LSE - an der EBS London ist das Niveau eher mittelmäßig.

55

20.10.2010, 14:35

er wollte glaube ich nur ausländische Namen nennen :D

56

20.10.2010, 14:35

Zitat

Original von SenF_Toddi
also erstens aufs ranking würde ich in erster linie auch nicht viel geben, das spielt zumindest in D keine entscheidende rolle. ich war selber auch an der LMU, die ja auch in vielen rankings vorne ist, aber im grunde ists eben auch eine massenuni, mit allen damit einhergehenden nachteilen: überfüllte veranstaltungen, ausgesuchte bibs, wenig betreuung ect.
und später hängts von so vielen faktoren ab, ob du deinen "traumjob" bekommst, da ist der uni-name wohl der kleinste - es sei denn du bist ein überflieger und kannst stipendien in harvard oder oxford vorweisen, das wiegt sicherlich einiges.

zum zweiten - studier in erster linie das, was dir spaß macht, da ist schon was dran. nutz ruhig das erste semester und guck mal in andere vorlesungen, es ist total in ordnung das fach in den ersten monaten zu wecheln, da sagt niemand was. nach 5 semestern isses dann zu spät :D

und zum dritten: mach dir trotzdem mal gedanken, wo bedarf besteht, gerade geschichte und andere geisteswissenschaften sind zwar teils sehr interessant (für mich, andere werden das ganz anders sehen) sind aber nur wenig gefragt am arbeitsmarkt. auch so sachen wie glaziologie wie der kollege ragna ja meinte, sind sicher irgendwo faszinierend, aber die frage ist eben immer auch, was wird gebraucht? kenne einige die trotz superabschluß am ende dann pizza ausgefahren haben oder praktikummarathon angetreten sind.

fazit: mach dich schlau, worums im wesentlich geht in den fächern die dich interessieren und dann häng dich rein ;)


:up:

57

20.10.2010, 15:06

Zitat

Original von SenF_Toddikenne einige die trotz superabschluß am ende dann pizza ausgefahren haben oder praktikummarathon angetreten sind.


kenne hier genau das gegenteil dazu: u.a. einen, der ne 4.0 in ner diplomhauptprüfung hatte, was dann auch im zeugnis steht (gesamtnote war dann glaub ich ne schlechte 2-komma- oder ne 3-komma-note), allerdings trotzdem problemlos als finanzmathematiker n job gefunden hat.

58

20.10.2010, 15:46

darauf wollte ich ja hinaus, die note ist eben nicht alles. es hängt von vielem ab - wie dringend besteht bedarf, kann man sich gut verkaufen, hat man evtl sogar fürsprecher oder kennt schon wen ect. pp.

da nur dem höchstem ranking nachzulaufen oder rein nach karriere/geld zu studieren bringts nun mal nicht.

59

20.10.2010, 17:26

Zitat

Original von Feanor
BWL: LSE, EBS LONDON, Maastricht, Rotterdam. Bocconi, St. Gallen

EBS London hat in der Liste überhaupt nichts zu suchen - das ist eine Schule für reiche afrikanische Diktatorkinder und russische Ölkinder die jeden Tag 2,500 Euro im Club ausgeben und nichts drauf haben(ich kenne auch Leute von dort, ist also nicht einfach so erfunden), Bocconi ist zwar die beste in Italien aber im Niveau auch nicht mit den genannten vergleichbar (wenn auch immer noch gut). Für die LSE ist mindestens ein Abi von 1,3 Vorraussetzung für Management, im Regelfall mindestens 1,1 mit Mathe im Abi =/> 14 Punkte.

St.Gallen ist ebenfalls sehr sehr gut und es wird nicht nach Abi aussortiert sondern nach einem Einstiegstest, den jeder mit Abi machen kann, unabhängig von der Note (es werden ca. 25% der Bewerber genommen, aber frag Dich dann ob Du Bock hast Dich beim Studium dahinter zu klemmen, was Du in St.Gallen zwangsläufig musst). Maastricht und Rotterdam sind so eine Sache (generell holländische Unis), Rotterdam ist sehr gut, Maastricht ist gut aber nicht überragend.

Die London Business School hat meines Wissens kein Bachelor-Studium und ist nur für den MBA wirklich sehr gut. Für französische Unis muss man einen Vorbereitungskurs über 2 Jahre machen, fällt also auch weg.

Wenn es Dich für BWL interessiert, ist es auch abhängig von dem was Du willst. Willst Du einfach nur Geld nach dem Studium und einen möglichst guten Job ist WHU die Beste BWL-Schule in Europa. Wenn Du Wert auf den Ruf und den Studieninhalt legst ist es die London School of Economics.


edit: @ Trunks: Die PFH kostet genauso viel wie WHU und EBS und kann aber bei weitem nicht die selben Jobmöglichkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten anbieten. Warum sollte ich dann, bei gleichen Kosten, dort hingehen? Wahrscheinlich weil ich nicht gut genug für die erstgenannten Schulen wäre und das trifft dann auf die Kommilitonen wohl auch zu: Das wäre nicht das Umfeld das ich mir für ein karriere-orientiertes Studium (wie es wohl an einer privaten Fachhochschule wäre) wünschen würde. Daher halte ich das für Geldverbrennung.

---

Aber halte Dich insgesamt an den sehr guten Beitrag von Ragna. Ich würde sagen im Abi lernt man Konzepte und sobald man es verstanden hat braucht man nichts mehr lernen. Im Studium muss man bestimmte Sachen einfach lernen und es ist von der Menge her auch deutlich mehr. Wenn es Dir dann keinen Spaß macht und Dich nicht interessierst wirst Du es auch nicht gut lernen können und nie ein gutes Studium abschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gottesschaf« (20.10.2010, 17:31)


60

20.10.2010, 18:33

Man sollte sich auch im Vorfeld schon einmal darüber Gedanken machen, wie es so mit Interessen, Prioritäten und Zielen im Leben aussieht, sprich geht es einem vor allem ums Geld, um die Selbstverwirklichung, um Sicherheit etc.? Manchmal wird das einem auch erst zum Beginn des Studiums bewußt, z.B. wenn man in einer Ökonomie-Vorlesung den homo oeconomicus vorgestellt bekommt und denkt "Ich bin im falschen Film!" und dann aber ganz schnell den Studiengang wechselt ;). Diese Überlegungen beeinflussen auch nicht unwesentlich die zu wählende Arbeitswelt: Privatwirtschaft, Forschung, Öffentlicher Dienst, Beamtentum etc.

Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es bei einer wissenschaftlichen Ausbildung im Prinzip nicht darum geht, sich entsprechend den Anforderungen der Wirtschaft möglichst hoch zu qualifizieren (auch wenn das implizit wie explizit überall zu hören/lesen ist) und im Wettbewerb um rare hochvergütete Arbeitsplätze einen Vorteil zu erringen, sondern darum die Qualifikation zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten zu erlangen, im Grunde später also forschend und/oder lehrend tätig zu sein. Das gilt sicherlich für einige Fächer bedeutend mehr als für andere, aber wenn man eh weiß, dass man später das dicke Geld in der Privatwirtschaft verdienen will (ohne das jetzt bewerten zu wollen) und an der Wissenschaft im Grunde kein Interesse hat, dann würde ich es vor einem wissenschaftlichen Universitätsstudium vielleicht mit FHs und dualen Studiengängen probieren.

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