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1

09.08.2010, 19:25

Datenverlust beim Hochwasser:-(

ich brauch hilfe^^ mein Laptop ist im Hochwasser untergegangen und darauf waren wichtige daten. Die sind irgendwie im Raidsystem 01 verbunden. kann die mir jemand wiederherstellen ?

2

09.08.2010, 19:51

Je nach Wichtigkeit der Daten ist das eigentlich n Job für ne professionelle Datenrettungsfirma.

Wenn du Glück hast, dann hat die Membran die den Druckausgleich mit dem Inneren des Festplattengehäuses ermöglicht dicht gehalten - dann sollte alles zu retten sein - vorausgesetzt du setzt die Festplatten nicht wieder unter Strom. Also am besten erstmal Akku ausm Notebook raus und dann das Ding an 'ne Firma schicken.

Alternativ kann man natürlich die Leiterplatten der Festplatten abmontieren und alles gründlich mit Alkhohol oder Leiterplattenreiniger säubern und dann trocknen lassen und hoffen dass die Platten dann wieder laufen .. aber wenn die Feuchtigkeit doch weiter eingedrungen ist, ist beim Einschalten auch der Letzte Rest der Daten weg.

nC_eru

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3

09.08.2010, 20:02

Lass die Finger selbst davon, du machst es nur kaputt. Einschicken und warten ist alles was du machen solltest.

4

09.08.2010, 20:55

Daten die nur auf einer Platte ohne Sicherung liegen sind definitiv nicht wichtig.

5

09.08.2010, 21:21

damit hast du ihm aber sicherlich sehr geholfen

Attila

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6

09.08.2010, 21:54

Bei wichtigen Daten nicht selbst dran Rumpfuschen, erstrecht nicht die platten ausbauen - wenn das ding im / unter wasser war und unklar ist ob wasser in den festplatten ist auch noch so wenig wie möglich bewegen.

Bei wichtigen Daten sollte das Ding allgemein nur unter Laborbedingungen aufgemacht werden, die Datenrettungsfirmen werden dir vermutlich helfen können, das ganze ist aber meist nicht ganz billig.

nC_eru

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7

09.08.2010, 21:56

Was soll den passieren, wenn sie nicht unter Strom ist?

Attila

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8

09.08.2010, 21:59

z.B. könnte Wasser dorthin gelangen wo es vorher noch nicht war.. (innerhalb der Festplatte und des Laptops z.B. wenn du das teil aufn Kopf hälst oder umdrehst zum aufschrauben.

Und wenn du ne Festplatte auf machst ist die ehh hin, da brauchen nur minimale Staubteile zwischen kommen etc. - deshalb ja Experten im Reinraum / Laborbedingungen. Mal abgesehen davon das du ehh nichts machen könntest wenn du die auseinander baust :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Attila« (09.08.2010, 22:00)


9

10.08.2010, 20:20

mh.. und hat jemand erfahrungen mit solchen firmen? gibts eine zu empfehlen?

sylence

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10

10.08.2010, 21:36

Zitat

Original von Attila
Und wenn du ne Festplatte auf machst ist die ehh hin, da brauchen nur minimale Staubteile zwischen kommen etc. - deshalb ja Experten im Reinraum / Laborbedingungen. Mal abgesehen davon das du ehh nichts machen könntest wenn du die auseinander baust :P

Halte ich für ein Gerücht. Notebookplatten sind sicherlich empfindlicher, aber man kann die Dinger grundsätzlich sogar komplett offen betreiben (mal irgendwo in ein paar Videos gesehen), wenn man nicht gerade in einer völlig versifften Müllhalde lebt.

Zu den berühmten Datenrettungsfirmen hatte ich mal irgendwo einen Bericht gelesen - die meisten von denen stecken die Platten einfach an, benutzen etwas teurere Software zum Auslesen (die meist nicht viel besser ist als frei verfügbarer Kram) oder schicken dir das Ding schlicht zurück, wenn ein Harwaredefekt vorliegt.
Der Preis für "richtige" Datenrettungsfirmen, die da wirklich Hand anlegen, sollte außerhalb des Wertes der zu rettenden Daten liegen. Aber ich weiß ja nicht, was du da genau drauf hattest...

Attila

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11

11.08.2010, 06:31

Zitat

Original von sylence

Zitat

Original von Attila
Und wenn du ne Festplatte auf machst ist die ehh hin, da brauchen nur minimale Staubteile zwischen kommen etc. - deshalb ja Experten im Reinraum / Laborbedingungen. Mal abgesehen davon das du ehh nichts machen könntest wenn du die auseinander baust :P

Halte ich für ein Gerücht. Notebookplatten sind sicherlich empfindlicher, aber man kann die Dinger grundsätzlich sogar komplett offen betreiben (mal irgendwo in ein paar Videos gesehen), wenn man nicht gerade in einer völlig versifften Müllhalde lebt.

Zu den berühmten Datenrettungsfirmen hatte ich mal irgendwo einen Bericht gelesen - die meisten von denen stecken die Platten einfach an, benutzen etwas teurere Software zum Auslesen (die meist nicht viel besser ist als frei verfügbarer Kram) oder schicken dir das Ding schlicht zurück, wenn ein Harwaredefekt vorliegt.
Der Preis für "richtige" Datenrettungsfirmen, die da wirklich Hand anlegen, sollte außerhalb des Wertes der zu rettenden Daten liegen. Aber ich weiß ja nicht, was du da genau drauf hattest...


Heutige Festplatten wenn sie bis zum Schreib/ Lesekopf bzw Plattern offen ist ? Haha kannste knicken, weißte was die für ne Datendichte haben ? Ein Staubkorn und die Platte ist hubs, oder zumindest in dem Teilbereich zerstört.

Ja, für n paar Minuten oder mit Glück vlt. sogar n paar Stunden tut sies - und iwann ist sie dann komplett im Eimer - jedenfalls eindeutig das Falsche wenn man die Daten retten möchte. Hier gibts auch n Video, aber da schreibts der Autor auch selber bzw man sieht es in den Kommentaren:
http://www.youtube.com/watch?v=P_gONq_DoEs

(und das ist ne 1,2 GB uralt platte die ne wesentlich geringere Datendichte hat)


Und ja ich meinte "richtige" Datenrettungsfirmen mit Labor die dir auch verbrannte / abgesoffene und teilweise heruntergefallene Daten durchsuchen und noch verwertbare Daten extrahieren.

Das das je nach Datenmenge einige hundert bis einige tausend Euro kostet ist ne andere Frage, aber wenn ich von wirklich wichtigen Daten rede (Firmendaten etc. pp) ist das kein Argument.
Vielfach wurden z.B. Daten aus Festplatten im World Trade Center noch gerettet, wenn die Platten geborgen wurden.



Klar kannst du dich auch selbst dran versuchen und wenn die Platte mechanisch noch in Takt ist und kein Wasser rein kam wirds auch funktionieren, ist sie das nicht wirst du ihr damit aber vlt. den Rest geben (wenn nicht ehh schon geschehen)


-> Auf keinen Fall mach sie auf, wenn sie noch länger als n paar Stunden durchhalten soll.

Attila

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12

11.08.2010, 06:32

Achja und Slyce Müllhalde oder nicht hat da wenig Einfluss - es geht um kleinste Staubteilchen die du IMMER in ner Wohnung rumschweben hast.. die sind schon riesig im vergleich zu den Datendichten.. kann dir nachher n paar Links raussuchen, muss erstmal zur Arbeit.

13

11.08.2010, 07:51

wart doch einfach bis alles trocken is und machs wieda an :o

Attila

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14

11.08.2010, 09:48

Das kann ebenfalls schiefgehen, falls wasser wirklich reingelangt ist.

Anscheinend ist euch nicht klar das es sich bei den Abständen innerhalb der Festplatte zwischen den Leseköpfen und der Oberfläche heutzutage um NANOMETER handelt - millionstel Millimeter, wenn da auch nur ansatzweise mal wasser drauf war ist sone Platte fix am Sack.

Ein Fingerabdruck ist bereits um Faktor 10 "dicker/ höher" als der Abstand zwischen Datenträger und Lesekopf.

Hier die von mir versprochenen Zitate & Links - soviel zum Thema Festplatte öffnen, das ist Festplattenmord.

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Moin!

Es hat schon seinen Grund, daß die Dinger in Reinräumen montiert (und ebenda auch von professionellen Datenrettern bei Beadarf wieder zerlegt) werden: Durch die Rotation der Scheiben entsteht im Gehäuse eine Luftströmung, die die Köpfe anhebt; die Köpfe fliegen also auf einem Luftpolster über die Oberfläche. Der Abstand zwischen Köpfen und Oberfläche beträgt dabei bei modernen Laufwerklen ca. 12 nm (1 nm = 1/1.000.000 mm) - ein "normaler" Rauchpartikel hat schon 6 µm (= 6.000 nm) Durchmesser, und ein Haar liegt mit 0,1 mm (= 100.000 nm) schon in einer ganz anderen Größenordnung. Ergo: Ein hinreichend kleines Staubteilchen (und davon hat's in der normalen Atemluft mehr, als Du denkst) kann sich zwischen kopf und Oberfläche verkeilen und dann wie ein Pflug auf dem Acker eine schöne Furche in die Oxidschicht reißen! Ergbnis: Datenverlust, evtl. Headcrash.
Wer also eine Platte öffnet, dem ich nicht wirklich zu helfen - es sei denn, er nennt einen Reinraum Klasse 100 oder besser sein Eigen und weiß, was er tut!

Ach ja: Daß die ersten Waschmaschinen (Riesenfestplatten) komplett offen betrieben wurden, ging damals auch nur, weil das im Gegensatz zu den heutigen Laufwerken riesige Geräte waren - ein Luftspalt von mehreren µm bis mm war damals normal, und dabei konnten Verschmutzungen auf der Oberfläche keinen wirklichen Schaden anrichten. Allerdings musste der Luftspalt seitdem ständig verkleinert werden, damit höhere Datendichten erreicht werden konnten, womit dann irgendwann die Versiegelung der Platte notwendig wurde.
Oder schließt Ihr immer von den bei einer echten Dampflokomitive wirkenden Kräften auf die Belastbarkeit Eurer H0-Modelleisenbahn?

Aragorn

(Die Zahlenwerte sind iX 01/2004, "Notaufnahme - Datenrettung und digitale Spurensammlung", S. 96 ff. entnommen)


Quelle:
http://www.internetforen.de/viewtopic.ph…der=asc&start=7

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Da sträuben sich eingefleischten IT-Technikern aber nicht nur die Nackenhaare!!! Ich habe die Diskussion bis hierher schweigsam verfolgt - war einfach nur neugierig, was so alles "abgesondert" wird...

1. Festplatten, die offen betrieben wurden, sind absoluter Nonsens, die hat es NIE gegeben. Das waren IMMER Wechselplatten. Ein Plattensatz hatte einen Durchmesser von 12 bis 15 Zoll (ca. 30 - 40 cm) Durchmesser und bestand aus bis zu 10 Scheiben. Die Kapazität dieser Monstren betrug 10-1000 MByte! Gewicht, naja, eben noch tragbar, sie sollten ja gewechselt werden können... Die Räume, in denen die Laufwerke standen, waren zwar keine Reinsträume, aber gegen Staub weitestgehend geschützt. Platten wie Köpfe konnten einzeln getauscht werden, was oft genug erforderlich wurde.

2. Heutige Wechselplatten (JAZZ, ZIP und Floppy, ja auch eine Floppy ist eine Wechselplatte!) sind so konstruiert, dass sie Staubkörner bis zu einer bestimmten Größe vertragen - dann ist aber auch Schluss. Oder warum haben ALLE Wechselplatten einen Staubschutz??? Ausnahme: 5 1/4" und 8"-Floppies haben keinen. Auch die Großen hatten einen in Form eines großen schüsselähnlichen Deckels, der übergestülpt und mit dem Plattenträger verschraubt wurde. VORM Betreiben wurden sie per "Staubsauger" und gefilterter Luft im Laufwerk freigeblasen. Es gab trotzdem immer wieder Headcrashes.

3. Eine einmal unter normalen Umständen im Wohn- oder Arbeitszimmer geöffnete Festplatte ist nicht mehr betriebssicher. Es genügt ein Fingerabdruck!!! Der hat bereits eine Dicke von ca. 0,003 mm. Vergleich dazu: Der Kopf "schwebt" bei den Platten auf einem Luftpolster mit der Dicke von ca. 0,0003 mm über der Plattenoberfläche und ein menschliches Haar hat die Dicke von 0,01 mm. Der Rauch eurer Zigarette, die ihr vor Aufregung ob des unheimlichen Ereignisses der Eröffnung einer HDD raucht, gibt Rauchpartikel in der Größe von 0,001 mm ab, wenn ihr denn Raucher seid. Jede dieser Verschmutzungen, auf den Platten selbst oft nur noch unterm Mikroskop zu sehen, reicht für ein Aufsetzen der Köpfe auf die Plattenoberfläche. Passiert das oft genug (ca. 4000 bis 10000 Mal/Sekunde, je nach Drehzahl der Platte), ist die Magnetschicht an der Stelle sehr bald nachhaltig beschädigt. Es kommt, was kommen muss: Es gibt dort sehr schnell eine größere Unbebenheit, durch stärkere Aufsetzer wird dieser Effekt verstärkt, es gibt Abrieb, der die anderen Platten schädigt, der Kopf reisst schlimmstenfalls ab und die Platte ist Schrott. Das dauert natürlich und ist nicht in Sekundenschnelle geschehen, einige Betriebsstunden hält das gute Stück noch - Dann ist die Tonne aber ganz sicher angesagt! Noch Fragen dazu?

Die Plattenphysik ist in der einschlägigen Literatur genau beschrieben. Es gehört noch nicht einmal durchschnittliche Intelligenz dazu zu verstehen, welche Auswirkungen Verunreinigungen auf den Datenträgern in einer Festplatte haben. Hier ein Buch, wo das beschrieben ist: Hans-Peter Messmer, PC-Hardwarebuch, 3. Auflage, Addison Wesley-Verlag 1995 S. 812 ff. Natürlich ist das Buch inzwischen hoffnungslos veraltet - die Köpfe bei modernen Festplatten schweben noch viel dichter über den Medien!


Quelle:
http://www.internetforen.de/viewtopic.ph…er=asc&start=18

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11.08.2010, 19:46

wenn das alles so kleine abstände sind, wie kommt dann überhaupt wasser rein? bzw wenns reinkommt, wieso nicht wieder raus?

16

11.08.2010, 20:04

Einfach ein schönes Feuerchen unter die Platte, bis das Wasser verdampft ist.

Tztztz, die Jugend von heute... :rolleyes:

17

11.08.2010, 20:13

Also neuere Festplatten haben eine elastische Membran für den Druckausgleich - ältere auch ne Membran die Luft aber keinen Staub durchlässt und Wasser vielleicht bedingt durch die Oberflächenspannung standhält.

Nur wird wohl kaum ein Hersteller die Membrane so auslegen, dass sie auf jedenfall wasserdicht sind oder eröhtem (Wasser)druck standhalten.
Kann also sein dass Wasser eindringt.

Nehmen wir mal an es ist welches eingedrungen und verdunstet (was wohl ne ganze Weile dauern dürfte) .. dann wird das kaum destilliertes Wasser gewesen sein => es können Rückstände auf den Pattern liegen.

18

11.08.2010, 21:34

ich würds drauf ankommen lassen^^

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