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  • "kOa_Master" started this thread

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1

Monday, May 1st 2017, 5:41pm

Master war "180 Days in Africa"

Für diejenigen, die es interessiert:

Das letzte halbe Jahr habe ich zusammen mit meiner Freundin eine Auszeit genommen und wir waren 180 Tage im südlichen Afrika unterwegs. Wir haben ein 4x4-Camper gekauft und sind damit hauptsächlich in Südafrika, aber auch in Namibia, Botswana und Zimbabwe herumgefahren. Darüber haben wir vor allem für uns, aber auch für Freunde und Bekannte regelmässig blogartig berichtet mit Reiseberichten, Fotos, Videos und co.
Leider ist die Reise mittlerweile vorbei, wir sind seit einigen Wochen wieder im (Berufs-)Alltag, aber die Homepage steht weiterhin, es kommen laufend einige neue Artikel dazu und Ende Juni werden wir ausserdem an der Uni Basel im Geographischen Institut einen Vortrag über die Reise halten.

Also, ihr seid herzlich willkommen auf der Homepage (oder natürlich auch in Basel beim Vortrag) mitzureisen, bei Fragen einfach hier rein und sonst viel Spass beim stöbern ;)



www.180daysafrica.ch

Viel Spass,
Master

Zitat von »'Olaf Schubert«

"Fahrrad fahren ist auch nichts anderes als veganes Reiten."

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Location: ... da wars dunkel und kalt...

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2

Monday, May 1st 2017, 7:52pm

Ich war schon immer ganz neidisch, wenn ich eure Berichte auf Facebook gesehen habe ;( ;(

Quoted

Original von Antares
Sex ist nicht so schön, wie man es sich beim wixen immer vorstellt.

3

Tuesday, May 2nd 2017, 2:57pm

Coole Sache, danke fürs Teilen.

4

Monday, May 8th 2017, 12:57am

very nice :)

5

Monday, May 8th 2017, 10:37pm

:)

6

Thursday, May 11th 2017, 1:29pm

:respekt: Master
Toller Trip und nette Doku+Freundin, könnte ich mir auch vorstellen so Südafrika zu erkunden auch mit Ihr ;) .
Wieviel Zeit habt Ihr ca. für organisatorische Alltagsaufgaben "verloren", 6 Monate hört sich lange an aber bei den ganzen Kilometern die Ihr absolviert habt gibt es sicher auch mal "Leerlauf bzw. der Weg ist das Ziel", d.h. an Nettozeit schätze ich 4 Monate?
Sind 6 Monate ok oder könntet Ihr es länger aushalten?

- Habt ihr den Jeep wieder verkauft inklusive Inventar ??
- Ist ein Budget von 20.000 € ausreichend pro Person, mit Flug etc.?
- Ich habe nicht alle Reportagen gesehen, habt ihr in Eurem Autozelt auch in der freien Wildnis übernachtet?

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7

Thursday, May 11th 2017, 3:10pm

WTF 20k pro Person? Da bin ich ja mal gespannt hätte vielleicht mit 6-8k gesamt gerechnet.

8

Thursday, May 11th 2017, 4:43pm

Wenn man Flo beim Essen sah gab es immer nur die feinsten Sachen Salat, Filetsteak, Dessert und den ein oder anderen Cocktail :D
180 Tage

20 € Essen+20 € Unterkunft +10 € Benzingeld + Eintritte/Safari ... etc. = 50 € pro Person/Tag ===> bist du schon bei 9000 € ohne Flug


;) also ich tippe 16000 € pro Person, bei Flo´s Appetit wohl eher 18000 € :D

9

Thursday, May 11th 2017, 4:51pm

Für Schweizer doch nicht mehr als ein Taschengeld :D

10

Thursday, May 11th 2017, 5:02pm

Das hast Du jetzt gesagt, ich dachte nur kurz darüber nach ;) ! Aber recht haben sie,wer sich in jungen Jahren so etwas leisten kann ab und weg :respekt: . Das ist vielleicht sogar die beste Form der Entwicklungshilfe. :bounce:

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11

Friday, May 12th 2017, 7:37am

Ich hab auf meinen Südamerikareisen immer 20 euro pro tag ausgegeben. Hostel/zelt + busreisen + vegetarisch essen in der Küche. Mit dem Fahrrad ist es sogar noch günstiger und das Erlebnis ist aufregender und intensiver. Aber jedem das Seine. ;)
live is live, nana nanana :D

Quoted

Original von -=)GWC(RaMsEs
von 50k könnte ich in münchen nicht mehr leben.

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12

Friday, May 12th 2017, 2:37pm

Wollte grad sagen, als Schweizer wohl nicht das Problem :)

Mein alter Azubi kommt im Sommer dieses Jahr nach 3 Jahren zurück nach Norddeutschland.
Hat direkt nach der Ausbildung in ner Klinik in Zürich als Sysadmin gearbeitet und direkt ca. 100k CHF verdient.
Zusammen mit seiner Freundin haben die 5000 Euro im Monat beiseite gelegt, also 60 000 Euro im Jahr.

Die haben sich jetzt hier im Norden ein Haus für 300k (dafür kriegst du hier oben 20 m² und 1000m² Grundstück außerhalb der Stadt) und direkt 2/3 bezahlt.
Das restliche drittel ist auf 10 Jahre finanziert, danach hat er mit Ende 30 ne abbezahlte Hütte, auch wenn er hier deutlich schlechter verdient. Keine schlechte Idee.

13

Sunday, May 14th 2017, 9:00am

Hat direkt nach der Ausbildung in ner Klinik in Zürich als Sysadmin gearbeitet und direkt ca. 100k CHF verdient.
Zusammen mit seiner Freundin haben die 5000 Euro im Monat beiseite gelegt, also 60 000 Euro im Jahr.


Aha, die haben also zu zweit in der Schweiz und dann auch noch in Zürich- Schweiz ist sowieso schon teurer als Deutschland und Zürich dann noch besonders teuer - von ca. 31.000 Euro im Jahr gelebt (dies natürlich nur falls die "100k CHF = 91k Euro" als Netto gemeint waren). Haben die beiden dort gezeltet und nebenbei Flaschen gesammelt, oder wie haben die das geschafft?

@Master: Super Videos, schön das Ihr sowas machen konntet und auch durchgezogen habt. Freunde von mir sind während des Studiums ein halbes Jahr durch die USA gereist, da war ich im nachhinein auch immer etwas neidisch, sowas nicht auch getan zu haben, denn irgendwann ist der Zug einfach mal abgefahren :)

This post has been edited 1 times, last edit by "DS_Don_Grotto" (May 14th 2017, 9:12am)


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14

Sunday, May 14th 2017, 12:27pm

Vielen lieben Dank für das nette Feedback :)

@FunBeatle: Ts, Finger weg! :P

Grundsätzlich: Ich sehe schon, gerade in Deutschland wirft diese Geldfrage viel mehr Wellen als in der Schweiz. Wir haben dies auch in unserem Freundes- und Bekanntenkreis gemerkt - kaum ein Schweizer hat danach gefragt wie viel sowas kostet, von Deutschen kam die Frage hingegen öfter. Nicht falsch verstehen, nicht im negativen Sinne gemeint - mehr halt interessehalber.
Aus diesem Grund haben wir auch beschlossen, zumindest im Internet keine konkreten Zahlen zu veröffentlichen. Wir werden am 30. Juni in Basel einen Vortrag zu unserer Reise und den Erlebnissen halten und einiges davon präsentieren, solche Informationen werden wir dort dann sicher auch mitgeben.
Falls jemand interessiert ist, es sind alle herzlich willkommen:
Vortrag zu unseren 180 Tagen Afrika
30.06.2017 um 19.00 Uhr im Hörsaal der Geographie in Basel an der Klingelbergstrasse 27, Eintritt ist kostenlos ;)

Ungefähr kann man sich recht viel selber ausmalen, wenn man sich damit ein wenig beschäftigt. FunBeatle liegt mit seiner Schätzung sicher näher als God. Ich kann aber mitteilen, dass die Verteilung recht anders war als man vielleicht denken würde - Essen z.B. ist in Südafrika enorm günstig. Mit 50€ hat man für 2 Personen ein Luxus-3-Gang-Menü inkl. Wein und Drinks, mit 20€ ein normales (gutes!) Essen mit Getränken.
Unsere Ausgaben waren (ungefähr) 1/2 Unterkünfte, knapp 1/4 Auto, der Rest diverses (Essen, Eintritte, Aktivitäten, diverses). Bei den Unterkünften waren die teuren All Inclusive Luxus-Lodges ein grosser Posten, obwohl diese insgesamt wenige Tage ausmachten.
Bezüglich "wie man sich sowas leisten kann" gebe ich häufig dieselbe Antwort: Wer von euch alles kann sich ein Auto leisten? Fast alle? Eben. Wir besitzen keines (resp. das in Südafrika war unser erstes). Unseren 4x4-Hilux haben wir wieder in Südafrika verkauft.

Und @Attila: Wenn seine Freundin ebenfalls ähnlich viel verdient, dann könnte das vielleicht hinhauen. Von 90'000€ (brutto) kannst du keine 60'000€ im Jahr sparen, definitiv nicht. Mit Wohnung, Steuern und KK bist du bereits über den 30'000€. Gelebt hast du noch nicht.
Dass es mir als Schweizer gut geht, streite ich nicht ab. Ich bin weder superreich noch Banker, kann mir aber sowas trotzdem gönnen - ich weiss das sehr zu schätzen. Umso wichtiger ist es mir, diese Erfahrungen richtig einordnen zu können. Wir (oder vor allem ich) habe auch nachgedacht, ob ein Auswandern nach z.B. Südafrika nicht doch eine Option wäre und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir momentan in der Schweiz einfach noch zu gut geht, um dies zurückzulassen. Ich kann so ja quasi beides haben.

@Don_Grotto: Es ist nie zu spät...meine Eltern waren lange in Indonesien (noch ohne uns), haben mich/uns als Kinder nach Zimbabwe mitgenommen, später waren wir als Teenager in Haiti. Das waren sicherlich Kraftakte und nicht immer einfach, aber zu spät/nicht möglich? Würde ich so nicht sehen. Was natürlich stimmt, ist, dass man später "anders" reist. Wenn ich an meine Studien-Interrail-Reisen quer durch Europa denke oder an Touren sonst durch Europa (öfter mal mit Schlafen auf den runtergeklappten Vordersitzen im Auto und in einem Bus/Zug sitzend) - das mache ich heute kaum mehr, einfach weil ich andere Optionen habe. Schlechter sind die Erfahrungen deswegen nicht ;)

Und @ FunBeatle: Ja, in Botswana hatten wir das einige Male. Da gab es dann zum Beispiel solche Momente...


Wirklich "Wild campieren" ist aber fast nirgendwo erlaubt und auch nicht empfohlen (auch aus Sicherheitsgründen, nicht den Tieren wegen).
Natürlich waren wir öfter in umgezäunten Camps (z.B. auf einem dreitätigen Walking Trail), die meisten Luxus-Lodges sind nicht umzäunt und viele Campsites weitab vom Schuss sind es auch nicht. Strukturen wie (Plumps-)Klo oder fixe Zelte gibt es auch da aber immer, insofern ist Wildnis relativ.

Wild waren hingegen eher vor allem die Sachen:

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15

Sunday, May 14th 2017, 8:47pm

Danke erstmal für deine Rückmeldung Master. und bleibt eurer Lebensphiliosphie treu :respekt: . Ein tolles, teures Auto ist nur totes Kapital, in Städten wie Zürich, Basel oder Freiburg kann man in der Tat auch ohne Auto leben (meistens) und dabei eine Menge Geld sparen und z.b. in Reisen investieren.

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16

Sunday, May 14th 2017, 9:14pm

Hat direkt nach der Ausbildung in ner Klinik in Zürich als Sysadmin gearbeitet und direkt ca. 100k CHF verdient.
Zusammen mit seiner Freundin haben die 5000 Euro im Monat beiseite gelegt, also 60 000 Euro im Jahr.


Aha, die haben also zu zweit in der Schweiz und dann auch noch in Zürich- Schweiz ist sowieso schon teurer als Deutschland und Zürich dann noch besonders teuer - von ca. 31.000 Euro im Jahr gelebt (dies natürlich nur falls die "100k CHF = 91k Euro" als Netto gemeint waren). Haben die beiden dort gezeltet und nebenbei Flaschen gesammelt, oder wie haben die das geschafft?

@Master: Super Videos, schön das Ihr sowas machen konntet und auch durchgezogen habt. Freunde von mir sind während des Studiums ein halbes Jahr durch die USA gereist, da war ich im nachhinein auch immer etwas neidisch, sowas nicht auch getan zu haben, denn irgendwann ist der Zug einfach mal abgefahren :)


Das war sein Gehalt, seine Freundin hat auch nicht schlecht verdient. Zusammen hatten die laut seiner aussage ca. 11000 - 12000 Euro netto.
Die Wohnung war 50m² vergünstigt vom arbeitgeber, kein auto, keine kinder. Denke schon das es möglich ist von 6000 euro in zürich zu zweit zu leben, wenn man vorher in kiel azubi war und von 550 euro im monat gelebt hat.

17

Sunday, May 14th 2017, 11:20pm

Ich finde es eine super Sache und toll, dass Ihr die Erfahrung teilt, echt inspirierend. Sowas geht auch in späteren Lebensabschnitten, so man es will. Auf irgendwas muss man halt verzichten, wenn man nicht Multimillionär ist.

kaum ein Schweizer hat danach gefragt wie viel sowas kostet, von Deutschen kam die Frage hingegen öfter.


Die Frage ist, warum.

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18

Monday, May 15th 2017, 1:58am

Die Frage ist, warum.


Die Frage ist leicht beantwortet, wegen dem doppelt so hohem? Durchschnittsgehalt, aber in etwa vergleichbaren Reisekosten. Irgendwo hab ich mal einen Artikel gelesen, dass die Schweizer Weltmeister im Reisen sind, ka hab die quelle grad nicht, kann man bestimmt googeln. Das macht kostenintensive Hobbys / Auszeiten natürlich im Verhältnis günstiger.

Viele andere Kosten skalieren ja zu einem gewissen Grad mit, ein Haus ist dementsprechend teuer, eine Kita ist teuer etc. pp.
Aber die Lebenshaltungskosten in anderen Ländern sind gleich. Im Relativ gut situierten Masters scheint man zu vergessen, dass das deutsche Durchschnittsgehalt 2016 bei 33000 Euro lag.

Wenn das 17k gekostet hat ist das immerhin 50% des Jahresgehaltes. Das muss man auch erstmal wuppen können.
Wenn hier jemand 100 oder 150k Jahresgehalt schafft und die Reise die hälfte davon kosten würde, würde er sicherlich auch 3 mal überlegen ums mal ins Verhältnis zu setzen.


Es ist leichter über Geld zu reden, wenn man genug hat.
Wobei das auch irgendwie son Westeuropäisches Ding ist, in Amerika ist das überhaupt kein Thema sein Gehalt zu nennen, in einigen Osteuropäischen Ländern auch nicht. Finde ich grundsätzlich auch besser, weil es z.B. Gehaltsverhandlungen transparenter macht.

19

Monday, May 15th 2017, 8:25am

Da ich ja etwas älter bin: Die Kosten für die Reise sehe ich persönlich gar nicht als größtes Problem. 180 Tage Auszeit hingegen schon. Zum einen muss der Job das hergeben (oder man muss kündigen, zumachen etc.) und man hat ein halbes Jahr kein Einkommen (wenn der Arbeitgeber nicht ein Sabbatical mit Lohnfortzahlung anbietet), aber insbesondere als Eigenheim-Besitzer in der Regel Fixkosten. Als weiteres Hindernis sehe ich Bequemlichkeit, man muss halt mit dem Hintern hochkommen.

Seit wir den Hund haben (4 Jahre), reisen wir nur innerhalb Deutschlands, was mir für den Moment auch gut gefällt. Wenn er uns eines hoffentlich noch fernen Tages verlässt, wollen wir nach Namibia und/oder Neuseeland. Vielleicht nicht 180 Tage, aber auch schon für länger. Bis zur Rente wollen wir damit nicht warten.

P.S.: Gehalt Schweiz versus Deutschland ist tatsächlich fast Faktor 2 (https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php)

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20

Monday, May 15th 2017, 10:54am

Zum Thema Durchschnittseinkommen will ich nicht weiter viel verlieren, aber ich glaube ein Hauptunterschied könnte schon das in Basel recht beliebte "Ììber Gäld red me nit, me hets"-Sprichwort sein. In der Schweiz hat man gerade als Einzelperson relativ schnell ein ausreichendes Einkommen, was für ein gutes Leben reicht. Klar, man kann sich nicht alles leisten, aber man kann sich aussuchen, welchen "Komfort" man sich leisten möchte. Dementsprechend ist es ziemlich schnell egal, wie viel man verdient, man kommt ja gut durch. Das Komparative ist in Deutschland definitiv weiter verbreitet und ich glaube auch, dass die Lohnschere der Mittelschicht viel grösser ist als in der Schweiz. Ich habe keine Zahlen dazu, aber würde man die Bevölkerung dem Einkommen nach in 10tel aufteilen und den jeweiligen Median nehmen - ich glaube von 2-9 sähe es in Deutschland doch recht anders aus als in der Schweiz.

Wie auch immer - disa sagt es schon: Das Geld ist nicht das Problem. Wer sich ein Auto leisten kann, der kann sich auch eine solche Reise leisten (rein finanziell). Und wenn ich mir anschauen, wie viele das sind, dann würde ich sagen: Fast alle. Und es soll keiner mit dem "Ja ich brauche aber ein Auto, ich lebe auf dem Land" kommen. Das ist ebenfalls ein gewisser Komfort-Faktor, den man sich leistet. Man hat dafür mehr Platz, Ruhe und günstigeren Wohnraum.

Der viel grössere Aufwand ist die Organisation, die es dafür braucht. Wir haben über ein Jahr im Voraus das alles angegangen und ich denke das war nötig und wichtig. Job kündigen resp. schauen was danach kommt, war unter anderem deshalb zum Glück im unserem Fall nicht so kompliziert. Aber auch alle anderen Dinge wie Reservationen, Autokauf oder auch die sonstigen Dinge Zuhause bedeuten viel Aufwand. Zum Beispiel Wohnen(wir haben unsere Wohnung behalten und untervermietet), Versicherungen, Steuern, Militär, Post etc. Dafür brauchten wir hin und wieder auch die Mithilfe Familie und Freunden. Fixkosten sind da natürlich auch einige vorhanden.
Ausserdem sind wir ja nicht einfach dorthin und haben gesagt "wir schauen mal", sondern haben relativ genau schon eine Route vorgeplant. Das gibt zwar weniger Raum für Spontanität, dafür kommt man dann auch dorthin wo man möchte und kann mit frühzeitigen Buchungen ein wenig sparen. Einfach ins blaue heraus reisen würde in Südafrika wahrscheinlich klappen, aber man müsste sehr flexibel sein und würde wahrscheinlich viele der Highlights mangels Verfügbarkeit verpassen.
Sowas muss einem natürlich auch Spass machen und man muss sich die Zeit dafür nehmen (können, wollen).

Trotzdem kann ich jeder Person nur empfehlen, sowas selber auch zu machen. Ich glaube, es sind solche Dinge, auf die man später im Leben zurückschaut. Wenn ich meinen Grosseltern zuhöre resp. zugehört habe, dann haben sie am liebsten und auch mit einem gewissen Stolz von solchen Erlebnissen erzählt. Und das ist es doch irgendwie, was das Leben ausmacht.

Zitat von »'Olaf Schubert«

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21

Monday, May 15th 2017, 11:11am

Ist bei mir im Job auch ein Problem, allerdings gibts an der Uniklinik auch genug Stellen (HR / Personal z.B.) wo das irgendwie kein Problem ist für 3 oder 6 Monate raus zu sein.
Klar mit gefestigten Strukturen ist das schwerer, egal ob Kind, Hund oder Immobilie. Wobei sich letzteres ja auch vermieten lässt für 6 Monate je nach Standort, wenn man dazu bereit ist.
Ich kenne inzwischen sogar Leute die ihr Auto über Drivy unter der Woche vermieten für 30-40 Euro, extra versichert über die Allianz. Hab kurz drüber nachgedacht, wäre aber zu genervt wenn einer das Auto zu brei fährt und ich es dann für Zeitspanne X nicht verfügbar habe.

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