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31

27.06.2016, 09:31

@
r3s1n


die aufgezählten Länder (wie besonders Griechenland) waren schon vorher in der Scheisse und hätten nie in die EU gedurft! u. waren für den Euro wirtschaftlich viel zu schwach!! Dies hat die Sache für sie erst noch verschärft.
Deshalb hätte es auch, wie Prof. Sinn richtig angemerkt hat, den Grexit geben müssen.

Alex_Lev

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32

27.06.2016, 11:58

@Schulz: Mich würde mal stark interessieren, zu welchem System du übergehen möchtest, das relativ stabil ist und den Wohlstand besser verteilt? Komm mir bitte nicht mit Sozialismus. Wenn du schauen möchtest, wie wohlhabend dieses System das Volk macht, dann schlag ein Geschichtsbuch auf oder schau nach Kuba.

33

27.06.2016, 12:19

Kurzum: Die EU ist mit ihrer Wachstumspolitik zu groß geworden.

Der Brexit selbst ist zwar eigentlich ein Warnschuss an die EU, aber das Empire selbst ist uneins.
Daher verspielen sich die Engländer ihren Vorteil. Schottland und Irland ziehen nicht mit, daher geht dieser Warnschuss nach hinten los.
Würde UK vereint aus der EU austreten --> EU fail verdeutlicht.

34

27.06.2016, 13:05

Richtig

a) Eu zu gross geworden
b)politische Machtinteressen gehen/gingen vor (Griechenland)
c) aus ökonomischer Sicht verkauft man das Paket an die ,,Super Schlauen,, für das Non-Plus-ultra für Europa, was es seit ca. 20 Jahren nachweisbar nimmer ist!
d) es war vor 15-20 Jahren schon klar, dass die Südländer absaufen u. ne Menge Kohle kosten werden

usw. usw.

SchuLz

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35

27.06.2016, 13:39

Sozialismus bzw. Kommunismus wird nur dann funktionieren, wenn Gier und Neid aus dem Genpool der Menschheit gestrichen sind - wie immer das gelingen soll.

Ehrlich gesagt: Ich habe keinen blassen Schimmer, welches System besser ist als das jetzige. Das frustriert dich schon ein bisschen, wenn man sieht dass es nicht geil ist aber man keine Alternative hat ... :/

36

29.06.2016, 00:59

anscheinend reagieren nicht alle hysterisch:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi…g-14311448.html
sogar im spiegel http://www.spiegel.de/politik/deutschlan…-a-1099970.html

aber was jetzt besonders verblüfft:
http://derstandard.at/2000040020209/EU-K…nale-Parlamente :respekt:

kann man das noch mit blödheit erklären?

37

29.06.2016, 08:52

Es bräuchte in der Tat grundlegende Reformen und Personalwechsel in der EU-Kommission.
Leider glaube ich nicht daran, dass man sich dort den Ast absägt, auf dem man sitzt.

SchuLz

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38

29.06.2016, 10:32

Ja geil, genau das ist es doch, was den Leuten so auf den Sack geht. Und dann wundert man sich, wenn ganze Staaten aus der EU austreten - ja was denn sonst? Freiwillig wird sich NIEMALS etwas ändern, das muss nur endlich mal verstanden werden! Der Brüsseler Wasserkopf wird bleiben und auch weiterhin auf die Demokratie/Menschen scheißen, wenn er nicht aktiv von den Wählern abgeschafft wird. Es gibt keine andere Lösung.

SIM_Hexe_S

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39

29.06.2016, 13:32

Bei den Kommentaren im Standard-Artikel:

Zitat

Hahn: "Die EU ist nicht plötzlich eine Diktatur geworden."
EU-Parlamentspräsident Schulz: "The British have violated the rules. It is not the EU philosophy that the crowd can decide its fate."


......
................................................................ believing I had supernatural powers I slammed into a brick wall.......

Life is uncertain. Eat dessert first!!!



Hexe@job:  8) . . .MietBAR auf Facebook

40

30.06.2016, 13:31

Ich sehe Volksabstimmungen in solch komplexen Bereichen auch skeptisch. Die Mehrheit ist eben nicht in der Lage rational Situationen wie einen EU-Austritt, TTIP, oder was auch immer in dieser Größenordnung zu beurteilen. Natürlich kann man immer mehr direkte Demokratie fordern, nur an einem gewissen Punkt wird man sich dann fragen, wofür man überhaupt ein Parlament wählt, wenn im Nachhinein wieder über alles Mögliche abgestimmt wird, wie in der Schweiz.

Im Fall Brexit kann man nur hoffen, dass die EU das Warnsignal auch tatsächlich als solches versteht und sich schnellstmöglich reformiert. Zu viel Bürokratie, zu viele Institutionen, die oft gegeneinander arbeiten und schlussendlich in den wesentlichen Themen zu lax und teilweise zu langsam agieren, oder gar handlungsunfähig sind, wie in der Flüchtlingskrise. Dass das dem Otto-Normal-EU-Bürger nicht gefallen kann, sollte in Brüssel eigentlich spätestens jetzt klar sein, möchte man meinen.

Attila

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41

30.06.2016, 13:36

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Attila

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42

01.07.2016, 10:53

Zitat

David Cameron sprach sich am deutlichsten gegen den Luxemburger als Kommissionspräsident aus. Nun ist Cameron Geschichte – doch Juncker zeigt mit unwirschen Äußerungen, wie recht der Brite hatte.
...
Angela Merkel teilte zwar diese Bedenken, beugte sich aber der Stimmung in Deutschland, die in der Aufstellung von "Spitzenkandidaten" der großen Volksparteien einen epochalen Schritt hin zu mehr Demokratie in der Europäischen Union sah. In dem Augenblick, da Cameron Geschichte wurde, zeigt Juncker, was er von europäischer Demokratie hält, nämlich herzlich wenig.

Auf die Kritik am Vorhaben seiner Behörde, das Freihandelsabkommen mit Kanada nicht durch die nationalen Parlamente billigen zu lassen, antwortete Juncker, Ceta sei das beste Handelsabkommen, das die EU je abgeschlossen habe. Die Einwände seien lediglich politisch und nicht inhaltlich motiviert. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wenn es um inhaltliche Fragen geht, hat offensichtlich die "Politik" außen vor zu bleiben.

...

So hat es Juncker in seinem heimatlichen Ministaat seit jeher gehalten, wo eine Kamarilla gleichgesinnter Regierungs- und Geschäftsleute hinter verschlossenen Türen und zum Nachteil der Nachbarn Luxemburg zu einer Steueroase ausgebaut hat, während sich Juncker nach außen als europäischer Föderalist gab.

Juncker kann sich auf ein Gutachten des Rechtsdienstes der Kommission berufen, der die alleinige Zuständigkeit der Brüsseler Organe für die Bewilligung des Abkommens feststellte. Ihm sei das aber "relativ schnurzegal". Er werde "nicht auf dem Altar juristischer Fragen sterben".

Man fragt sich in diesen Tagen des galoppierenden Opportunismus, wer überhaupt in Europa bereit ist, für seine Prinzipien einzustehen. "Legal, illegal, schnurzegal" kann doch nicht die Antwort auf alle Fragen sein, ob Griechen-Bail-out, Aussetzung der Dubliner Flüchtlingsregeln oder eben Bewilligung eines Freihandelsabkommens.


http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar…er-das-Amt.html
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43

01.07.2016, 12:08

Ich sehe Volksabstimmungen in solch komplexen Bereichen auch skeptisch. Die Mehrheit ist eben nicht in der Lage rational Situationen wie einen EU-Austritt, TTIP, oder was auch immer in dieser Größenordnung zu beurteilen. Natürlich kann man immer mehr direkte Demokratie fordern, nur an einem gewissen Punkt wird man sich dann fragen, wofür man überhaupt ein Parlament wählt, wenn im Nachhinein wieder über alles Mögliche abgestimmt wird, wie in der Schweiz.

Im Fall Brexit kann man nur hoffen, dass die EU das Warnsignal auch tatsächlich als solches versteht und sich schnellstmöglich reformiert. Zu viel Bürokratie, zu viele Institutionen, die oft gegeneinander arbeiten und schlussendlich in den wesentlichen Themen zu lax und teilweise zu langsam agieren, oder gar handlungsunfähig sind, wie in der Flüchtlingskrise. Dass das dem Otto-Normal-EU-Bürger nicht gefallen kann, sollte in Brüssel eigentlich spätestens jetzt klar sein, möchte man meinen.



Volksabstimmung + Zwang vorher die Informationen aller Seiten zu lesen, sollte ja im Zeitalter des Internets kein Problem sein. Aber manchmal sind auch der einfache Geist bessere Ratgeber als Fachwissen...
Die Wahrheit kann nie falsch sein, nur schmerzhaft.

Attila

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44

01.07.2016, 15:44

Zwang vorher die Informationen aller Seiten zu lesen


Alles was mehr als 30 Minuten Konzentration erfordert wird doch abseits der Akademiker von vielen der 50+ Generation gar nicht erst angefasst.
Versuch mal deinen Großeltern die Snowden Leaks / die Entstehung und den Skandal dahinter zu erklären. Wenn meine Oma Internet hört ist sie schon raus. Bei Geheimdienst sowieso.
Oder auch die Panama Papers, die einzige Reaktion darauf ist von vielen doch ein Kopfschütteln und Schulternzucken, Im besten Fall noch ein Unbehagen oder Gefühl der Ohnmacht was runter geschluckt wird.

Wie willst du das durchsetzen? Was ist mit denen die nicht lesen können? Denen die die Muttersprache nicht sprechen?
Und mit denen die es nicht verstehen oder nicht verstehen wollen? Davon gibt es sicherlich viele. Wer soll die neutralen Argumente zusammenschreiben?
Gibt es eine 100% neutrale Position überhaupt? Müsste das eine KI machen? Was für 95% als Vorteil angesehen wird, ist für 5% vielleicht ein Nachteil? Alles Blickwinkelabhängig.

Nimm einfach mal n Extrembeispiel: hardgas Alkoholiker der morgens um 10 in der Kneipe sitzt.
Jetzt schleppst du den auf 2 Atü aus der Kneipe und zwingst ihn einen 20 Seiten Text zu lesen, der die EU und deren Pro und Contro Seiten erklärt.
Was meinst du wie viel bleibt davon hängen? Das ist ein Extrembeispiel. Aber heutzutage sind doch schon viele damit überfordert ein Buch zu lesen.
Ich kenne Leute die offen zugeben das Ihnen Game of Thrones zu komplex ist, weil Sie sich Charactere und Handlung nicht über mehrere Folgen hinaus merken können.

Wie sollen die ein TTIP / CETA Abkommen zwischen 30 Staaten verstehen?
Selbst ein Boris Johnson kann die Auswirkungen eines BrExit vorher nicht abschätzen und zieht danach seinen Hut weil er sich verschätzt hat.
Wie soll das ein IQ 80 Bürger tun, wo es im AFD Lande und braunen Osten einen haufen von gibt? Woher sollen die Leute die zu dumm sind an ner Kasse zu arbeiten weil sie es nicht schaffen das Wechselgeld zu zählen so eine Materie verstehen?


Das ist wie nem ELO 900er bei AOC zu erklären wie er ein 1v1 Tunier gewinnt. Der ist schon froh wenn er nicht ausversehen ein stonecamp neben den Wald baut oder die ganze Zeit Kasernen anstatt Häuser (wieso sieht doch fast gleich aus). Fast Castle 45 min, 1 hand am sack, tastatur braucht man nicht, einheiten kann man auch nacheinander in den battle schicken. Counterunits? Wir spielen doch kein counterstrike. Ich hatte mal einen der mich gefragt hat was Kavallerie und was Infanterie ist (nein, nicht die Abkürzungen, die ausgeschriebenen Worte). Ich bin fest davon überzeugt das es viele Leute gibt die zu dumm sind die Welt zu verstehen, die gab es früher auch. Da waren es halt Stallgehilfen oder Tagelöhner und haben halt ab und zu eins auf die Fresse gekriegt oder sind an natürlicher Selektion in der Grotte verrottet wenn sie zum wiederholten Male ihren Lehnsherren auf die Palme gebracht haben. Um nen paar Schweine zu füttern reicht auch IQ50.
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45

01.07.2016, 17:59

Aber selbst ein 900er ELO ist wahrscheinlich überdurchschnittlich intelligent (für seine Altersklasse).^^
live is live, nana nanana :D

Zitat

Original von -=)GWC(RaMsEs
von 50k könnte ich in münchen nicht mehr leben.

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46

01.07.2016, 18:39

Wenn die intellektuelle Minderheit nicht mehr in der Lage ist, dem 900er ELO mit einfachen Worten zu erklären, um was es bei inernationalen Abkommen geht und was die entsprechenden Risiken und Vorteile sind, dann muss sich diese Minderheit nicht wundern, wenn die Mehrheit sie irgendwann an die nächste Laterne knüpft. Das kann man auch mit einem IQ von 50.
*** Alles unter 400 Gramm ist Carpaccio ***

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