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02.09.2014, 15:33

Sorry der Fred ist uralt. Aber ich lese ihn tatsächlich heute zum ersten mal. Und mir ist langweilig :D

Diese Ausgleichstheorie ist doch völliger quatsch.

Es hängen so viele andere Faktoren damit zusammen. Beispiele :

(1)Ein Bad Beat der sich ausgleichen sollte müsste ja annähernd selbe Gewinnerwartungen für nen entsprechenden Good Beat bereithalten.
Also müsste der Spieler der nen Bad Beat kassiert hat mit genauso wenig Gewinnerwartung in den Showdown gehen. Um einen ausgleichenden Good Beat zu bekommen. Das wird er aber nicht tun weil er ein Seriöser Spieler ist und ein gebranntes Kind.

(2) TILT! Um mal etwas die Münzwurf Theorie mit einzubeziehen….. Spieler A ist ein Cooler mich kann nix aus der Ruhe bringen Typ
Spieler B ist ein Nervenbündel der sofort nen Puls von 200 bekommt.

Beide kassieren 3 mega Bad Beats

Spieler A (Achtung jetzt kommt’s im übertragenen Sinne) Wirft weiter die Münze als wäre nix gewesen.
Spieler B nimmt sich aus Vernunft eine Pause und verpasst dadurch glatt seine Glückssträhne.

Jetzt könnte mann sagen: Hätte der Depp weiter geworfen wäre am ende alles gut geworden.
Falsch! Er hätte vermutlich nur schlecht weiter gespielt und noch mehr verloren.

(3) Wieder mit Münzen und Rot Schwarz erklärt (bin aber immer noch beim Pokern)

Es kommt möglicherweise bei 1000 Münzwürfen vor das immer schön im Wechsel mal Kopf mal Zahl kommt (oder eben Rot oder Schwarz) wenn Du jetzt in diesem Moment immer genau richtig tippst KLASSE! Du gewinnst.
Plötzlich kommt aber 20 mal was anderes. FUCK!

Soll heißen wir können nicht jede Gott verdammte Pokerhand spielen. Was nützt mir es wenn sich im Pokerturnier vor den Bubble mein Pech aus vergangenen Händen ausgleicht und dann genau im Bubble kassiere ich nen Bad Beat vom Lucky Chipleader?

Nun zu meiner Einschätzung:

Es gibt Leute die haben einfach Massel das es kracht. Natürlich verlieren die auch mal.
Aber das können die ab. Weil sie wissen das Sie schon oft genug und in absehbarer Zeit auch wieder Glück haben werden. Mit anderen Worten: Die haben eine sehr Positive Einstellung.
Das ganze geht aber auch andersrum.

Im Pokern lässt sich das Risiko sicher mit viel Know How minimieren. Aber komplett ohne Glück im richtigen Moment geht’s eben nicht.
Und das ist recht einfach Mathematisch zu beweisen. Zählt mal die Winningplayer und die Verlierer. Es ist auch hier wie im richtigem leben. Die armen Schlucker sind in der Überzahl.

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