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1

14.02.2011, 16:55

volvo hybrid?

http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/v…#article_detail

also die karre hat angeblich 285 ps, verbraucht 1,9 liter diesel und kostet 30.000
kann das sein ?
fußballfans sind alles proleten!!

2

14.02.2011, 16:59

naja die ersten 50km vielleicht..

3

14.02.2011, 17:07

so werden afaik auch die verbrauchswerte von solchen autos in den normtests entwickelt.
der volvo gurkt auf dem prüfstand elektrobetrieben 20 km rum.
und dann wird gerechnet:
also der stromverbrauch wird auf ein spritäquivalent und die distanz von 100km umgerechnet und zackbumm hast 1,9l verbrauch.

der spiegel hat mal nen hintergrundbericht über nen porsche-hybrid mit 400 ps gebracht, der laut normtest 3,7l super plus verbrauchen soll :D

der sinn von solchen autos ist laut spiegel, dass der durchschnittliche flottenverbrauch, bzw. co2 ausstoß, von automobilherstellern gesenkt werden soll, weil es sonst per gesetz strafsteuern gibt.
es geht bei dem auto also darum umweltauflagen zu unterlaufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »]DEAD[ Wulfila« (14.02.2011, 18:59)


4

14.02.2011, 18:02

was fürn wirkungsgrad schaffen denn im moment die effizientesten autos? kennt sich da wer aus ?

]DEAD[ seppL

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5

14.02.2011, 18:30

Hab auf den Münchner Wissenschaftstagen mal bissl mit den Leuten von Linde geqatscht, die einen sehr kompetenten Eindruck hinterlassen haben.. im Gegensatz von den Spaten von e.on xD

Die sind grad am rumbasteln an Wasserstoffmotoren und arbeiten mit Brennstoffzellen.. da wird gerne mal n Wirkungsgrad von 70% erreicht.

Aber was Porsche und Co. macht.. kA

6

14.02.2011, 19:00

Wasserstoffmotoren?^^

Bei den Brennstoffzellenfahrzeugen (Fuel Cell Electric Vehicle) liefern Brennstoffzellen die elektrische Energie für den Elektromotor, welcher das Fahrzeug antreibt. Im Gegensatz zu den battery electric vehicle erfolgt die Gewinnung der elektrischen Energie dabei anhand eines elektrochemischen Prozesses, innerhalb der Brennstoffzelle. Dementsprechend handelt es sich bei der Brennstoffzelle, anstelle eines Energiespeichers, um einen Energiewandler. Der zum Betrieb benötigte Energieträger Wasserstoff kann zum einen durch die Wasserelektrolyse zum anderen aber auch durch fossile Energieträger, wie z.B. Methanol, hergestellt werden. :P

Der Wirkungsgrad von Elektromotoren liegt bei etwa 90%, der von
Dieselmotoren bei 35%.

7

14.02.2011, 19:05

ka ob die zahl stimmt ;)
grundsätzlich der hohe wirkungsgrad vom e-motor is genau dann schlecht wenn du dein auto mal heizen möchtest.
beim verbrennungsmotor kann man da mit abwärme was machen, beim e-motor musst da halt zusätzliche energie investieren.

ich kenne jetzt keine genauen zahlen dazu, aber wenn du im winter das auto bezeizen möchtest dürfte sich das in jedem fall auf die reichweite auswirken

8

14.02.2011, 20:24

Zitat

Die sind grad am rumbasteln an Wasserstoffmotoren und arbeiten mit Brennstoffzellen


Wuhhooo Brennstoffzelle und Wasserstoffmotoren.
WTF Wasserstoffmotoren haben so eine geringe Leistung weil die Energiedichte von H2 so klein ist und H2 hat auch immernoch das Problem des Tankens.
Und dann kommt auch noch die grosse Frage woher wir den ganzen Wassersotoff herbekommen ohne ihn mit viel Energie zu produzieren.

Hören sich in jedemfall sehr kompetent an xD

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9

14.02.2011, 21:55

Zitat

Wasserstoffmotoren?^^


+1

10

15.02.2011, 07:40

Zitat

Original von Imp_Sir Smokealot
Der Wirkungsgrad von Elektromotoren liegt bei etwa 90%, der von
Dieselmotoren bei 35%.


Die Frage ist: inkl. Herstellung des Wasserstoffs oder exkl. ?

11

15.02.2011, 07:49

Ich hab ja seit längerem die Idee, so zusätzlich zu den Pumpkraftwerken; so eine Art H2-Werk zu bauen, dass die "überschüssige" Energie in H2 umwandelt.... klar geht dabei viel verloren, aber besser als z.B. irgendwelche Windkraftwerke abzuschalten, weiß nur nicht inwieweit sowas realisierbar ist.
Aber bei steigender umweltfreundlicher Produktion von Strom, könnte ich mir sowas vorstellen.

Hab halt nur technisch überhaupt keine Ahnung, wunder mich nur, dass immer davon geredet wird, dass wir teilweise zu viel Strom haben usw.

12

15.02.2011, 08:45

Zitat

Original von MaxPower

Zitat

Original von Imp_Sir Smokealot
Der Wirkungsgrad von Elektromotoren liegt bei etwa 90%, der von
Dieselmotoren bei 35%.


Die Frage ist: inkl. Herstellung des Wasserstoffs oder exkl. ?


Na ohne natürlich, die rund 90 % Beschreiben lediglich die Wandlung von elektrischer Arbeit in mechanische Arbeit. Die Frage ist ohnehin nicht, welchen Motor man verwenden soll, sondern wie man elektrische Energie ins Auto bekommt.

13

15.02.2011, 20:21

Ich denke wir werden um den Elektromotor nicht herumkommen. Die Frage ist eher ob eine Batterie oder ein Brennstoffzellensystem an Bord ist ;)

Der Energiespeicher gilt dabei weiterhin als die Achillesferse beider Antriebe. Die FCEV haben allerdings eine größere Reichweite, da eine chemische Energiespeicherung in Form von Wasserstoff eine höhere Energiedichte ermöglicht.
Problematisch ist eher die noch zu geringe Leistungsdichte, die ausschlaggebend ist für die Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge.
Auch die zum Tanken benötigte Zeit ist deutlich geringer und vergleichbar mit der von Benzin- oder Dieselfahrzeugen.

An eine Großserienproduktion für den Endkunden ist allerdings bisher nicht zu denken. Neben der fehlenden Wasserstoffinfrastruktur sind die Stückkosten für ein Brennstoffzellensystem noch viel zu hoch. Ein BZ-System für eine Mittelklasselimousine liegt noch bei ca. 120.000€, eins für einen Traktor oder Bus bei 250.000€.

Bisher konzentrieren sich die meisten Hersteller eher auf die BEV. Ich wüsste jetzt nur Daimler und GM, die Modelle mit Brennstoffzelle für 2015 bzw. 2016 im PKW Bereich angekündigt haben. New Holland plant die erste Serienproduktion eines NH2 Traktors erst ca. 2023.

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