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1

17.09.2005, 11:49

Chemie / Redoxreaktionen

Ich habe hier 2 Aufgaben, mit denen ich überhaupt nicht klarkomme, obwohl ich eigentlich in dem Bereich bisher garkeine Probleme gehabt habe. Aber bei denen ist bei mir irgendwie totale Mattscheibe:

1. FeS2 (Eisen-IV-Sulfid) + O2 ---> SO3 + Fe2O3

2. HI (Iod-Wasserstoff-Verbindung) + H2O2 (Wasserstoffperoxid) ---> I2 + H2O


Gesucht: Jeweils Redoxteilgleichungen und die Redoxgleichung.


Wär nett wenn mir wer hilft ?(
<@OoK_Isch> och wisst ihr was?
<@OoK_Isch> ihr könnt mich mal gern haben
@OoK_Isch (Isch@ACB4959F.ipt.aol.com) has left #mastersgames.de (Ciao)

DRDK_RoCkStAr

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2

17.09.2005, 12:40

welche klasse ist das johannes?

DRDK_RoCkStAr

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4

17.09.2005, 13:09

warum bist du schon elfte?-_- :baaa:

6

17.09.2005, 14:00

also : FeS2 ist nicht eisen(IV)sulfid sondern eisen(II)disulfid oder pyrit (verzerrte NaCl-struktur).
eisen hat darin die ox stufe +2 und der schwefel -1, die 2 schwefel sind ausserdem kovalent verknüpft [S-S]²-
den vorgang den du vermutlich meinst ist das rösten von pyrit
sieht folgendermaßen aus:

2FeS2 + 5 1/2 O2 ---> Fe2O3 + 4SO2

SO3 entsteht hierbei nicht die bedingungen für die SO3 entstehung sind drastisch man brauch ausserdem ein kat (siehe schwefelsäure-kontaktverfahren)

ox stufen:
Fe +2 ---> +3
S -1 ---> +4

die andere reaktion hast du ja schon fast richtig
H2O2 + 2 HI ----> 2 H2O + I2

ox stufen:
I -1 ---> 0
O -1 ---> -2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Phoenix« (17.09.2005, 14:01)


7

17.09.2005, 14:04

Also, die Aufgabe ist so vom Lehrer gestellt worden, inklusive Edukte und Produkte. Ich hab extra nachgefragt, ob er Eisen-IV-Sulfid meint. Das geht also garnicht? Bei Eisen-IV-Sulfid sähe das bei mir mit dem angleichen so aus:

4FeS2 + 15 O2 ---> 8SO3 + 2Fe2O3

Mein Problem ist dabei aber, auf die Teilgleichungen zu kommen.:\

€:

bzgl. 2.:

Die Oxidationszahl des Sauerstoffs beträgt doch dort nur 1/2 , oder?

Das wäre doch O2 (-1) zu 2O (-2)?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »myabba|herby« (17.09.2005, 14:08)


8

17.09.2005, 15:57

Eisen kommt bevorzugt in +2 und +3 vor. +4 gibts auch, ist aber ziemlich selten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WW_Ronin« (17.09.2005, 15:59)


9

17.09.2005, 18:50

Sehr schön!
Das hängt mit der Elektronenkonfiguration des Eisens zusammen.
Ronin, welches Semester?

10

18.09.2005, 11:19

Zitat

Original von Phoenix
also : FeS2 ist nicht eisen(IV)sulfid sondern eisen(II)disulfid oder pyrit (verzerrte NaCl-struktur).
eisen hat darin die ox stufe +2 und der schwefel -1, die 2 schwefel sind ausserdem kovalent verknüpft [S-S]²-


Der Pyrit hat keine "verzerrte" NaCl-Struktur. Er ist ebenfalls kubisch. Sind nur deshalb nicht isotyp, weil die substitution durch die angesprochenen S2-Hanteln nicht 1:1 sein kann. ansonsten dieselbe struktur ;)

11

18.09.2005, 14:38

hmm die S2 sidn doch allesamt parallel ausgerichtet führt das nicht zu einer verzerrung entlang dieser achse ? oder nenne es dehnung
also ich könnte wetten .. aber egal bin organiker hab eigentlich kein plan von sowas ^^

zurück zu den redoxgeichungen:
na ja wenn d u die ganze hast hast du auch die teilgleichungen das zerlegen is ja nicht wirklich problematisch

ähh und SO3 entsteht immer noch nicht
im H2O2 hat O -1 nicht -1/2

12

19.09.2005, 13:11

würdest du die elemtarzelle dehnen, strecken oder zerren, egal in welche dimesion/en, würden wir das kubisch flächenzentrierte gitter verlassen. ausser in alle 3 richtungrn gleich stark, somit ungleich zerrung^^