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31

15.07.2005, 17:50

wieso ist ein eignungstest genauso gülle wie der abischnitt?

32

15.07.2005, 18:07

Weil du im Eignungstest nur das Vorwissen abfragen kannst. Wenn jemand ne schlechte Ausbildung in der Schule hatte für das Fach Informatik, oder gewisse Sachen in Mathe einfach noch nicht behandelt hat, dann wird er gnadenlos durchrasseln, obwohl das Schulwissen an der Uni eh in 1-2 Wochen abgehandelt wird und anschließend rauskommt, ob man wirklich eine Begabung dafür hat, oder nicht. Da können Rückstände durch das Schulsystem schnell durch Eigeninitiative ausgemerzt werden.

33

15.07.2005, 18:15

Zitat

Original von soratax
wieso ist ein eignungstest genauso gülle wie der abischnitt?


+ nur eine Momentaufnahme der Leistungsfähigkeit, sagt nichts über mögliche Entwicklung aus (Stichwort Spätzünder)
+ Vorwissen unterschiedlich je nach Schule (und eventueller vorheriger Ausbildung), sagt aber nichts darüber, wie schnell sich derjenige das Vorwissen nachträglich aneignen könnte
+ geistige Fähigkeiten zweischneidiges Schwert (zu intelligent: langweilt sich beim Studium und geht nicht mehr hin)
+ soziale Fähigkeiten ziemlich entscheidend für Erfolg beim Studium, aber nur aufwendig zu testen
...

Von daher finde ich eine Selbsteinschätzung nach einer Woche realistischer Schnupper-Uni wesentlich besser als ein Eignungstest, bei dem ein Unbeteiligter Punkte zusammenzählt. Wenn jemand mit mässiger Intelligenz fleissig arbeitet und recht gute Ergebnisse erzielen kann - warum ihm das Studium wegen einem schlechten Testergebnis verwehren?

34

15.07.2005, 19:25

Ein Eignungstest ist doch schon alleine aus dem Grund, dass es ein zum Studium spezieller Test ist und nicht das Wissen zu anderen Gebieten, die zu dem Fach keine Rolle spielt dem NC bzw der Durchschnittsnote vorzuziehen.

Dass ein Eignungstest nur den momentanen (vor-) Wissensstand testen kann stimmt ja auch nicht ganz, da man auch mit zB Denkaufgaben (speziell in Fächern wie Mathematik/Informatik und welche die damit zu tun haben), die ohne eine minimale Begabung nicht lösbar sind, stellen kann. Sicher fordern diese auch ein bestimmtes Grundwissen. Aber jeder der sich für ein Fach so sehr interessiert, dass ers studieren mag, und auch eine gewisse Begabung besitzt, sollte es doch schaffen, sich binnen weniger Wochen dieses Grundwissen anzueignen. Dass das zu gehen scheint bestätigt ja auch die Aussage von Banshee, dass die Uni das sowieso macht.
Natürlich sind die Leute die eine rückständige Ausbildung hatten ein wenig im Nachteil, denen mit der guten Ausbildung gegenüber, weil sie ein wenig für das Fach tun müssen, aber je nach Grad der Begabung und des Interesses sollte es doch kein Problem sein.

Also stellen (klug gemachte) Eignungstests doch eigentlich ein gutes Kriterium dar, ob eine Person für das Studium so hinreichend geeignet ist, dass er durch das Studium kommen sollte.

Dass noch andere Faktoren, wie soziale Fähigkeiten das Studium positiv beeinflussen können, ist sicher keine Frage.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zecher_soratax« (15.07.2005, 19:26)


35

15.07.2005, 19:25

ich will nicht auf alles eingehn jetz, aber das soziale fähigkeiten entscheidend beim studienerfolg ist ist absolut falsch imo. im normalfall ists so das die leute die einfach alles tun um das studium zu schaffen, solche leute die schon in der schule totale streber waren, die auch noch versuchen mit allen möglichen tricks konkurenz auszuschalten indem sie infos nicht weitergeben und alles für sich behalten weiter kommen am schnellsten. außerdem ists zugleich so das sich bei nem schweren studium sowieso sogut wie nix anderes mehr ausgeht. dh wenn ein hartes studium angehst wirst fast von dem system gezwungen dich von allen sozialen kontakten großteils loszusagen weil einfach fast keine zeit hast

36

16.07.2005, 19:34

Hab heute den Artikel in der münsterischen Zeitung gelesen, ich schreib ihn mal ab:



".....weil Sie unfähig sind"


Ein Professor und sein Ärger über Studenten

Steinfurt. Große Augen bekamen die Chemie-Studenten an der Fachhochschule Steinfurt am vergangenen Wochenende. Neben dem Noten-Aushang am schwarzen Brett, an dem durchgefallene Klausuren bekannt gegeben werden, hing plötzlich der eindringliche Kommentar eines Professors: "Sie haben nicht gelernt, weil Sie unfähig oder faul sind! Das Resultat sieht man oben. (...) Sie sind für das Studium nicht geeignet! Suchen Sie eine Alternative! Sie hatten eine Chance, aber jetzt müssen Sie die Konsequenzen ziehen. (...) Noch ist Zeit, eine Lehrstelle zu finden, das Lehrjahr hat noch nicht begonnen. (...) Warnung! Für den Fall einer mündlichen Prüfung: Wenn Sie den Stoff nicht können, habe ich keine Bedenken, Sie aus dem Studium herauszuprüfen!"

Der Autor dieser Zeilen heißt Prof. Dr. Hermann Büttner und war mehr als sauer beim Korrigieren der von ihm erstellten Organik-Klausur. "Ich war erschüttert über die Antworten. Die Aufgaben müsste man eigentlich in der zwölften Klasse lösen können." Vor allem auch, weil sie vorher alle detailliert besprochen worden seien. Allerdings gibt er mit dem Abstand von ein paar Tagen auch zu: "Bei der Wortwahl war ich wohl etwas zu drastisch. Da muss ich mich entschuldigen."
Er habe seine Studenten vor der nächsten Prüfung im September einfach mal aufrütteln wollen - jetz sei ja schließlich noch Zeit zum Lernen.

Bernd Schäfer




Das war also an ner Steinfurter Fachhochschule und kein Fake :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DM_Fugger« (16.07.2005, 19:39)


37

16.07.2005, 19:44

...könnte es auch daran liegen, wie die herren profs den stoff vermitteln...?

38

16.07.2005, 20:39

abischnitt, eignungstest -> alles müll

hab mein abi im 2. versuch nich geschafft weil ich einfach nie gelernt habe

habe fh-reife (schnitt 3.1 also sehr schlecht) und hätte keinen test der welt geschafft, ich wäre nie zum informatikstudium zugelassen worden...


aber ich hab das ganze semester gut gearbeitet, bin in informationstechnik und mathe einer der besten, gebe dem halben semester regelmässig nachhilfe, und das sind leute, die haben 1,er abi, haben ausbildungen als fachinformatiker uswusw, trotzdem zählt meine Meinung am meisten in technischen und stofflichen Fragen

ich würd nicht sagen dass ich ein spätzünder bin, sondern die athmosphäre hier is geil, man ist motiviert zu lernen, die profs geben sich mühe, man wird mit übungen und übungsblätter auf trab gehalten, nach der fh mach ich mit den anderen wohnheimlern immer alles zusammen, wir machen alles in gruppen arbeit, einfach nur geil

beim abi waren alles einzelkämpfer, ich hatte halt damals mehr bock zu zocken und zu kicken als zu lernen, und die lehrer haben einen auch kaum motiviert...

39

16.07.2005, 21:01

Fugger, du kommst aus Steinfurt??
Lass mal treffen :D
mein cousin studiert da auch ;)

40

17.07.2005, 20:23

Was nen interessantes Phänomen, das jeder die anderen Studenten als Idioten und Auswendiglerner hinstellt, während er selber natürlich der Versteher und selbständig Denkende ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Springa« (17.07.2005, 21:52)


41

17.07.2005, 20:24

*Denkende

42

17.07.2005, 21:47

Wer hält sich denn bitte für einen Idioten oder Auswendiglerner...

44

17.07.2005, 21:55

Tja, jeder hält den anderen für den Mongo. So gesehen sind also alle Studenten Mongos oder alle superintelligente Checker.
Nein, es ist schon gut so.. der gesichtlose, dumme, auswendiglernende Mitstudent, das Seil, an dem man sich selbst immer wieder hochzieht.

45

18.07.2005, 12:46

Naja nicht selten haben die, die am wenigsten pralen, am meisten drauf. Wenn man sich selbst irgendwo einordnet, denkt man eben immer erst an die schlechteren um sich selber besser zufühlen. Das ist ganz natürlich. Wer sich wirklich für schlecht hält, hat kein Selbstbewußtsein mehr.

Und gesichtlos ist der angesprochene Mitstudent sicher nicht. Es fällt einen immer der Extrtemfall ein und den gibt es sicher in jeden Studiengang. zB im 4. Semester keinen Leistungsschein haben, der höher als 2. Semester ist, und jetzt erstmal schwängern lassen und Pause machen. Da denk ich mir womit hat das Kind das verdient...

46

18.07.2005, 14:36

ne, ich komm nicht aus Steinfurt, meine Großeltern und ein Onkel die ich oft besuche wohnen aber in Münster, da lese ich dann auch die Zeitung ;)

Als ich da die Überschrift gelesen hatte wusste ich sofort um was es geht und wollt ihn hier posten :)

-=)GWC(RaMsEs

unregistriert

47

18.07.2005, 15:20

@akho du sprichst von den juristen?^^

mein studium war auch sicher net leicht, sieht man daran das es auch nur grob 35% von denen die angefangen haben auch gepackt haben. bei uns gab es aber nie dieses abgedränge und seiten aus lehrbüchern rausreissen. das ist asozial und kenn ich von jura und medizin an versch. fakultäten. manchmal auch bwl.
das war immer ein nettes miteinander.

@max

du sagst selber, du hast nie gelernt ;)
was würdest du als lehrer sagen wenn da einer kommt und sagt he, gebt mir abi, ich lern aber nix. ist halt auch keine gute basis für studium, weil studieren ja imemr was mit lesen und lernen zu tun hat. umso besser das du die kurve noch bekommen hast.


das wenn man, eine gewisse begabung vorrausgesetzt, das mit dem nötigen ehrgeiz auch packen kann ist klar. So super-schwierig ist es im endeffekt ja auch nicht ( ne 4 kriegt man ja imemr hin, und das reicht zum bestehen, man muss ja net nur 1er schreiben).

@banshee

ja stimmt schon, sind uns da ähnlich ;)
aber wie oben auch gesagt wurde, ein auf die anforderungen im studium abgestimmter test bringt schon was. man muss das ja imemr unter dem aspekt sehen:
1)studium dauert 4jahre oder mehr
2)normalerweise arbeitet man dann auch in dem job ( vielleicht sogar das ganze leben)
3) wenn es irgendwo in diesen beiden zeitspannen soweit kommt das man aufhört und sagt das man weg davon muss, hat man superviel zeit kaputt gemacht

--> deswegen sollte man durchaus anfangs etwas härter rangehen, um den leuten vielleicht aufzuzeigen das sie da falsch sind. ist im endeffekt für den schüler und die uni( unmotivierte studenten, schlechte noten, volle säle usw.) von vorteil.

aber ich kann ja leicht reden ;)

48

18.07.2005, 15:27

Zitat

Original von MaxPower
ich würd nicht sagen dass ich ein spätzünder bin, sondern die athmosphäre hier is geil, man ist motiviert zu lernen, die profs geben sich mühe, man wird mit übungen und übungsblätter auf trab gehalten, nach der fh mach ich mit den anderen wohnheimlern immer alles zusammen, wir machen alles in gruppen arbeit, einfach nur geil
motiviert...


die geile athmosphäre herrscht ja nicht nur für dich sondern auch für die andern, ergo die andern sind auch motiviert zu lernen, und da sie offensichtlich schlechter sind als du, wirst du wohl dochn spätzünder sein.

dann hättest du mit fleiß sicher auch nen eignungstest bestanden. vielleicht hättste nich den willen aufgebracht. aber die richtige einstellung zu nem studium kann ja nicht sein, dass ich da rein gehe und schaue, obs passt, denn bei dir hätte es ja, wenn du nicht die begabung für hättest genauso schiefgehen können.


sicher kann es sein, dass die geile athmosphäre tatsächlich nur für dich herrscht, aber dass zeigt dann ja nur, dass die andern nich den wirklichen willen haben, wirklich im studium was zu erreichen. leute mit der begabung die auf einmal kein bock haben lassen sich natürlich schlecht herrausfiltern, ist richtig. Wobei ich auch bezweifle, dass die Leute durchgefallen wären, worum es ja ging.

49

18.07.2005, 16:09

Zitat

Original von -=)GWC(RaMsEs
mein studium war auch sicher net leicht, sieht man daran das es auch nur grob 35% von denen die angefangen haben auch gepackt haben. bei uns gab es aber nie dieses abgedränge und seiten aus lehrbüchern rausreissen. das ist asozial und kenn ich von jura und medizin an versch. fakultäten. manchmal auch bwl.
das war immer ein nettes miteinander.


Also ich denke 35% ist doch ne ziemlich hohe Quote, was nicht heißen soll, dass dein Studium, was auch immer es ist, leicht ist.

Diese Stories von Juristen habe ich auch schon gehört, ich kann und will aber irgendwie nicht glauben, dass die wahr sind.

Kevinho

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50

18.07.2005, 16:23

ich finde leuten, die unfähig sind dass und das zu unterscheiden, sollte die studienerlaubnis entzogen werden

von eignungstests halte ich gar nichts, das studium ist dazu da den leuten die sachen beizubringen, da ist ein test VOR dem studium wohl quatsch, zugangsberechtigung ist das hochschulabschlusszeugnis und jeder der das hat ist nicht dumm und fähig das studium zu schaffen

und seit bachelor ist das fröhliche dahinstudieren ja eh passe, da hat man maluspunkte und pflichtvolumen zu schaffen, sonst fliegt man raus

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kevinho« (18.07.2005, 16:27)


SenF_Rey_Erizo

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51

18.07.2005, 16:26

dafür gübts maicrosoft wort